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Verletzt zwischen Törlkopf und Karkopf

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Das Ende einer Bergtour: Gesichert im Luftrettungssack wurde eine verletzte Wanderin aus Stuttgart gemeinsam mit Notärztin und Bergwacht-Luftretter am Rettungstau vom Törlkopf zum Landeplatz nach Bayerisch Gmain geflogen. Foto: BRK BGL

Die Frau war auf dem Weg von der Törlschneid über den Törlkopf zum Karkopf gestolpert und konnte verletzungsbedingt nicht mehr selbstständig absteigen, woraufhin ihr Begleiter bei der Leitstelle Traunstein einen Notruf absetzte, die um 13.25 Uhr den Einsatzleiter der Bergwacht im Saalachtal verständigte. Die angeforderte Besatzung des Traunsteiner Rettungshubschraubers »Christoph 14« brachte die Notärztin und einen Bergwacht-Luftretter von der Reichenhaller Kaserne zur Schlegelmulde, wo ein 25 Meter langes Rettungstau am Hubschrauber montiert wurde.


Mit dem Tau wurden dann die Einsatzkräfte am Unfallort abgesetzt und im Anschluss zusammen mit der im Luftrettungssack gesicherten Patientin zum Tallandeplatz am Bayerisch Gmainer Sportplatz geflogen. Eine Rettungswagen-Besatzung des Roten Kreuzes brachte die Stuttgarterin danach zur weiteren Behandlung in die Kreisklinik Bad Reichenhall.

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Der Einsatz wurde von einem Verbindungshubschrauber der Bundespolizei mit einem Kamerateam an Bord begleitet, das eine Reportage über den Rettungshubschrauber dreht. Die Bergwacht Berchtesgaden musste anschließend mit ihrem Kerosinanhänger ausrücken und die beiden Hubschrauber für den nächsten Einsatz wieder auftanken. Die Bergwacht Freilassing holte währenddessen den zweiten, vollen Tankanhänger aus Traunstein, um ihn gegen den leeren Anhänger aus Berchtesgaden zu tauschen. Die Bergwachten Bad Reichenhall, Freilassing, Teisendorf-Anger und Berchtesgaden waren rund zwei Stunden lang gefordert.