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Verordnung soll wildes Plakatieren einbremsen

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Ramsau (av) – Einstimmig beschloss der Gemeinderat Ramsau am Dienstagabend eine Plakatierungsverordnung. Sinn und Zweck dieser ist es laut Geschäftsleiter Martin Willeitner, dass das Orts- und Landschaftsbild nicht länger von Plakaten verschandelt wird.


Die Wahlwerbung bei der letzten Bundestagswahl hat das Fass offenbar zum Überlaufen gebracht: »Das ließ schon zu wünschen übrig«, so Willeitner im Gemeinderat.

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An jeder Laterne hing damals ein Plakat. »Aber auch andere Veranstaltungen werden mit Plakaten an jeder Ecke beworben.« Auf dem Bild ist ein Plakat am Zaun gegenüber des Kindergartens Ramsau zu sehen. Das ist künftig nicht mehr erlaubt. Es sollen nur noch gewisse Flächen freigegeben werden.

Diese sind an der Neuhausenbrücke, am alten Feuerwehrhaus und an der Wimbachbrücke. Dritter Bürgermeister Josef Maltan (CSU) unterstützte das Vorhaben: »Teilweise lagen die Plakate zur Bundestagswahl sogar in der Ache«, erzählte er im Gemeinderat.

Hannes Grill vom Ramsauer Wahlblock steht auch hinter der Verordnung: »Es ist das einzige Mittel, um dem wilden Plakatieren Herr zu werden.« Diese müsse dann aber auch angewendet werden. (Foto: Voss)