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Verschärfte Regeln bei der Böllerprüfung

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Hauptversammlung der Engedeyer Weihnachtsschützen (v.l.): 1. Vorstand Rudi Koller, der geehrte Peter Plenk, Neumitglied Andreas Fuchs und 1. Schützenmeister Bernhard Zechmeister. (Foto: privat)

Bischofswiesen – Traditionell am zweiten Samstag im Dezember fand die 38. Hauptversammlung des Weihnachtsschützenvereins Engedey im Gasthaus »Gebirgshäusl« statt. Als Höhepunkt konnte man Peter Plenk und Franz Neumeier für 40-jährige Mitgliedschaft ehren.


Schriftführer Stefan Giritzer gab einen Einblick in das abgelaufene Jahr. So waren die aktiven Schützen zahlreich bei den Schießen am Hansererbichl und an der Bachmannkapelle vertreten. Der Bericht beinhaltete auch die Teilnahme an den kirchlichen Festen wie dem Trachten- und Schützenjahrtag, der Maiandacht an der Vereinskapelle am Bachmannriegel und dem Jahramt am Schützenmarterl am Söldenköpfl.

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Kassier Stefan Wegscheider legte in seinem Jahresbericht alle Ausgaben und Einnahmen des Vereins offen. Einen großen Teil der Ausgaben macht die Pulverbeschaffung und der jährlich steigende Preis aus. So stieg der Schwarzpulverpreis pro Kilo erneut um gut 30 Cent auf 11 Euro. Auf Anraten von Kassenprüfer Christian Wolf wurde der Kassier von der Versammlung unter Beifall entlastet.

Vorstand Rudi Koller gab einen Überblick über die verschärften Regeln bei der Böllerprüfung seit dem letzten Jahr. So ist die alle fünf Jahre vorgeschriebene Sichtprüfung nicht mehr ausreichend. Alle Böller und Weihnachtspistolen müssen seitdem einer wiederkehrenden Beschussprobe unterzogen werden. Problem dabei ist, dass die dafür notwendigen Beschusstunnel selten und meist ausgebucht sind. Weiters ergeben sich durch diese aufwendige Prüfung höhere Kosten. Auch sei unklar, ob durch den hohen Druck, der dabei auf die Böller wirkt, eine Schädigung ausgeschlossen ist. Zu diesem Thema wünsche man sich Unterstützung vonseiten der Behörden, so Koller.

Der Vorsitzende ehrte dann auch zwei langjährige Schützenkameraden für ihre Treue. So zeichnete er Peter Plenk und Franz Neumeier für 40-jährige Mitgliedschaft aus und überreichte die Urkunden der Vereinigung.

Mit Andreas Fuchs durfte sich der Verein über ein neues Mitglied freuen. Dem jungen Schützen wurde die Vereinssatzung und das Handbuch für Böllerschützen ausgehändigt, bevor er unter Beifall aufgenommen wurde.

Schützenmeister Bernhard Zechmeister informierte die Versammlung darüber, dass auch bei der Pulverausgabe verschärfte Regeln gelten. So muss jede Packung Böllerpulver durch eine Chargennummer dem entsprechendem Schützen zugeordnet werden können, was dieser durch seine Unterschrift bestätigen muss. Zechmeister ermahnte alle zu einem vorsichtigen Umgang mit Pulver und Böllern. Am Ende der Versammlung standen Grußworte des Bischofswieser Pfarrers Bernhard Bielasik und des Vereinigungskassiers Peter Altmann. fb

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