Bildtext einblenden
Vorstand und Aufsichtsrat nach der konstituierenden Sitzung (v.l.): Jürgen Hubel (stv. Vorstandsvorsitzender), Albert Rieder (stv. Aufsichtsratsvorsitzender), Georg Schützinger (Aufsichtsrat), Maximilian Stadler (Aufsichtsratsvorsitzender), Andreas Poschner (stv. Aufsichtsratsvorsitzender), Elisabeth Mooser (Aufsichtsrätin), Thomas Öllinger (Aufsichtsrat), Josef Hölzl (Aufsichtsrat), Johannes Haas (Aufsichtsrat), Albert Pastötter (Vorstand) und Josef Frauenlob (Vorstandsvorsitzender). (Foto: Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost)

Vertreterversammlung der Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost: Zufriedenstellendes Geschäftsjahr

Berchtesgadener Land – Auch in diesem Jahr erforderten es die besonderen Umstände, die Vertreterversammlung der Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost in digitaler Form stattfinden zu lassen. Der Aufsichtsratsvorsitzende Maximilian Stadler begrüßte hierzu als Versammlungsleiter 114 Mitgliedervertreter im Livestream. 


Trotz vieler Herausforderungen wie einem extrem niedrigen Zinsniveau, Negativzinsen für Zentralbankguthaben, steigenden Aufwendungen für Regulatorik sowie coronabedingten Kontaktbeschränkungen und Arbeitsausfällen blickt die Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost eG auf ein zufriedenstellendes Geschäftsjahr 2021 zurück, so der Vorstandsvorsitzende Josef Frauenlob.

Die Bilanzsumme der Bank ist um weitere 5,8 Prozent auf nun 2,01 Milliarden Euro gestiegen. Das Kundenkreditgeschäft wurde wie in den Vorjahren ausgebaut. Das Nettowachstum betrug 5,1 Prozent, das entspricht 66,7 Millionen Euro. Damit standen zum Jahresende Kundenforderungen in Höhe von 1 386,5 Millionen Euro zu Buche. Noch stärker sind die bilanziellen Kundengelder, insbesondere die Sichteinlagen gewachsen, nämlich um rund 77 Millionen Euro auf 1.572 Millionen Euro.

Auch das Wachstum bei den privaten und gewerblichen Girokonten entwickelt sich. So belegen die rund 2800 neuen Konten im abgelaufenen Geschäftsjahr deutliche Marktanteilsgewinne im Geschäftsgebiet. Die anhaltende Niedrigzinspolitik der EZB spiegelt sich im Zinsergebnis der Bank wider.

Der Zinsüberschuss beträgt 28,9 Millionen Euro, das entspricht einem Minus von 3,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Direktor Josef Frauenlob berichtete weiter über ein gutes Dienstleistungsergebnis von 16,9 Millionen Euro. Aber nicht nur die Bank, sondern auch die beiden Töchter, die Raiffeisen Waren GmbH Oberbayern Südost und die VR Immobilien GmbH Oberbayern Südost, haben wie auch in den Vorjahren zu dem Ergebnis der Genossenschaft beigetragen. In der Gesamtbetrachtung konnte der Vorstandsvorsitzende von einem Bilanzgewinn von 2,04 Millionen Euro berichten.

Im Rahmen des sozialen Engagements versucht die Genossenschaft, Menschen in der Region an ihrem Erfolg teilhaben zu lassen. Basierend auf drei Säulen Spendenaufkommen Gewinnsparen, Bürgerstiftungen und Crowdfunding konnten insgesamt 1.354.220 Euro für die Region zur Verfügung gestellt werden. Die Bürgerstiftung Berchtesgadener Land sammelte bis Ende vergangenen Jahres über 2750 Spenden mit einer Gesamtsumme von mehr als 1,13 Millionen Euro ein.

Neben einer Dotierung des Eigenkapitals auf 203,9 Millionen Euro ist für das Jahr 2021, wie schon in den Vorjahren, eine mit zwei Prozent deutlich über dem Marktzins liegende Dividende für die rund 32.200 Mitglieder vorgesehen. Die Mitgliedervertreter stimmten diesem Vorschlag zu, die Vertreterversammlung erteilte sowohl dem Vorstand als auch dem Aufsichtsrat ihre einstimmige Entlastung. Albert Rieder und Georg Schützinger wurden für eine weitere Periode in den Aufsichtsrat wiedergewählt.

fb