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Viel Arbeit bis zum ersten Glühwein

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Mit Gabelstaplern werden die Hütten auf ihren Platz gebracht.
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Dieses Jahr dient die Stiftskirche als Tassenmotiv.
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Mit viel Arbeit ist der Transport der Hütten zu ihren Standorten auf dem Adventsmarkt verbunden. (Fotos: Scheinert)
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Die neuen Hütten auf dem Schlossplatz.
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Die Eingänge nehmen bereits Gestalt an.

Berchtesgaden – Lastwägen, Elektrokabel und halbfertige Hütten – weihnachtlich sieht es im Markt Berchtesgaden noch nicht aus. Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Der Countdown zum Beginn des Adventsmarkts läuft. Seit Montag, 13. November laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren und das sieht man auch.


Engagiert laufen die freiwilligen Helfer hin und her, kümmern sich um die Aufstellung der letzten Hütten. Unter ihnen ist auch die Adventsmarkt-Koordinatorin Brigitte Zobel. Sie weiß, welch großer Aufwand mit dem Aufbau des Adventsmarkts verbunden ist, schließlich kümmern sie und ihr Team sich schon seit Juli um die Organisation. Davor war Planungsphase. »Es sind vor allem die kleinen Handgriffe, die man nicht wirklich sieht, wichtig für das große Ganze.«

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Der Aufbau ist genau getaktet mit Planung und Zielen für jeden Tag. Trotzdem muss man flexibel sein, denn es kann immer kurzfristige Änderungen oder Anfragen geben. Bisher läuft jedenfalls alles nach Plan, sodass der Adventsmarkt pünktlich am 30. November starten kann.

Auch dieses Jahr hält der Christkindlmarkt wieder einige Neuerungen bereit. Allein der Schlossplatz bietet Veränderungen. Zum ersten Mal ist der Brunnen nicht abgedeckt und läuft bei den nigelnagelneuen Hütten am Schlossplatz weiter. Neu sind außerdem die Handwerkerstandl, bestehend aus einer Töpferei, Drechslerei, Grobschnitzerei und Handwerkerzunft. Auch für Kinder ist mit der Zwergerlhütte wieder etwas dabei. Bei dieser kann man sich ganz wie früher eigene Schleckertüten zusammenstellen.

Für das leibliche Wohl ist selbstverständlich ebenfalls gesorgt. Wie in den letzten Jahren gibt es wieder Bosna, Waffeln und Crêpes. Darüber hinaus sind Angebote für alle bewussten Esser und Trinker vorhanden. Ein Stand bietet Bioglühwein und -limo, sodass man dort ganz ohne schlechtes Gewissen genießen kann.

Diesen Glühwein kann man wie sonst auch aus den für den Christkindlmarkt angefertigten Tassen trinken. Das Motiv stammt dieses Jahr von Gabi Webersberger.

Obwohl der Adventsmarkt jedes Jahr Neuheiten einführt, liegt der Fokus eindeutig auf Tradition. »Weihnachtsmänner und Rentiere wird man bei uns nicht finden«, sagt auch Brigitte Zobel. Stattdessen gibt es Handwerkliches und Dekoratives, das man bei den vorwiegend aus der Region stammenden Standlbetreibern erwerben kann. Mit Hirtenspielen, Turmbläserkonzerten und Krippenausstellungen besinnt sich der Adventsmarkt auf die regionalen, christlichen Werte an Stelle von globalen Trends. Zusammen mit dem abwechslungsreichen Sortiment ist dies eine der Hauptkomponenten, die den Berchtesgadener Christkindlmarkt so besonders und einzigartig machen. Alena Scheinert