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Vier Verletzte nach schwerem Unfall

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Die Fahrerin des Renault Clio kam schwer verletzt in das Unfallkrankenhaus nach Salzburg Fotos: Anzeiger/Pfeiffer
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Keine Schuld hatte die 84-jährige Fahrerin eines Subaru Justy.

Berchtesgaden – Ein Renault Clio und ein Subaru Justy sind am Freitagvormittag gegen 9.40 Uhr auf der B 305 auf Höhe der Gollenbachbrücke zusammengestoßen. Nach erster Einschätzung sind drei Insassen schwer und ein Vierter leicht verletzt worden. Ersthelfer, Feuerwehr und Rotes Kreuz kümmerten sich um die Betroffenen, die zur weiteren Behandlung ins Landes- beziehungsweise ins Unfallkrankenhaus Salzburg gebracht wurden.


Den bisherigen Ermittlungen der Berchtesgadener Polizei zufolge wollte eine 35-jährige Einheimische mit ihrem Renault Clio von der Bergwerkstraße kommend in die B 305 abbiegen und übersah dabei den Subaru Justy einer 84-jährigen Einheimischen, die auf der Bundesstraße von Berchtesgaden in Richtung Marktschellenberg fuhr. Der Justy prallte frontal in die Fahrerseite des Clio. Ersthelfer kümmerten sich um die Verletzten und setzten einen Notruf ab, woraufhin die Leitstelle Traunstein die Freiwillige Feuerwehr Berchtesgaden und das Rote Kreuz mit drei Rettungswagen aus Bayern, einem Rettungswagen aus Hallein, drei Notärzten, dem Einsatzleiter und dem Salzburger Notarzthubschrauber »Christophorus 6« zum Unfallort schickte. Die schwer verletzte mutmaßliche 35-jährige Unfallverursacherin musste nach notärztlicher Erstversorgung wegen einer stumpfen Bauchverletzung per Rettungswagen ins Salzburger Unfallkrankenhaus gebracht werden. Eine zweite Rettungswagenbesatzung brachte eine 51-jährige Mitfahrerin mit einer Kopfverletzung ebenfalls in das Unfallkrankenhaus. Die 84-jährige Unfallgegnerin wurde von »Christophorus 6« zum Salzburger Landeskrankenhaus geflogen. Ein weiterer Mitfahrer im Clio kam leicht verletzt davon und wurde lediglich vor Ort vom Roten Kreuz untersucht, fuhr aber nicht mit in das Krankenhaus.

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35 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Berchtesgaden waren mit fünf Fahrzeugen vor Ort. Sie sicherten die Unfallstelle ab und sperrten für rund eine Stunde die Straße komplett ab, sodass der Hubschrauber direkt auf der Fahrbahn landen konnte, banden ausgelaufene Betriebsstoffe, unterstützten die Patientenversorgung und stellten den Brandschutz sicher. Mehrere Beamte der Berchtesgadener Polizei nahmen den genauen Hergang auf. Die beiden verunfallten Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. ml