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Von Berchtesgaden in die Schönau

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Im rechten Teil des »Alten Bahnhofs« soll auf rund 100 Quadratmetern die Romy-Schneider-Ausstellung verwirklicht werden. Ende des Jahres geht es los. Foto: Anzeiger/Pfeiffer

Schönau am Königssee – Die Romy-Schneider-Ausstellung, derzeit im Nebengebäude des Kongresshauses in Berchtesgaden beheimatet, wird ab Ende des Jahres in den »Alten Bahnhof« nach Schönau am Königssee umziehen. Dort stellt die Gemeinde Räume zur Verfügung, die aber erst einmal renoviert werden müssen, wie Bürgermeister Hannes Rasp in der jüngsten Gemeinderatssitzung verriet.


Im Herbst ist für Hans Klegraefe und dessen Romy-Schneider-Ausstellung Schluss. Zumindest in Berchtesgaden. Dort wird das Kongresshaus umgebaut, das Nebengebäude steht dann nicht mehr zur Verfügung.

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»Hans Klegraefe hat sich an uns gewendet, immerhin stammt Romy Schneider aus unserer Gemeinde«, sagte Rasp. Intern habe man überlegt, wo eine Ausstellung möglich sei. Schlussendlich ist man dann auf den »Alten Bahnhof« gekommen. Dort gibt es Räume, insgesamt rund 100 Quadratmeter, die aktuell als Lager dienen und die an den WSV Königssee vermietet sind. Für den Wintersportverein gibt es bereits eine alternative Lagerstätte beim Schornbad.

»Der momentane Zustand der Räume im 'Alten Bahnhof' ist nicht sehr gut«, informierte Rasp. Die Gemeinde müsse also erst einmal investieren, ehe das Objekt weitervermietet werden könne. Fußböden seien zunächst zu verlegen, Malerarbeiten müssten gemacht werden, auch die Heizung erfordere eine Modernisierung.

Gemeinderat Johann Hölzl (FW) begrüßte den Plan, »gut, dass da was passiert.« Auch Luca Guscelli (Grüne) erachtet den Umzug der Ausstellung nach Schönau am Königssee für eine Bereicherung für die Gemeinde.

Bürgermeister Hannes Rasp ergänzte, dass der Mietvertrag mit Hans Klegraefe nur über einen überschaubaren Zeitraum abgeschlossen werde. Zwar hege die Gemeinde derzeit keinen Plan, den »Alten Bahnhof« zu veräußern, jedoch »muss am Königssee etwas geschehen, das ist uns allen klar«, so Rasp. Verbauen wolle er sich eine Zukunftsplanung daher nicht. Kilian Pfeiffer