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Von Sade bis Tina Turner

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Geschafft! Drei Stunden Covermusik vom Feinsten: »Richfield Project«. (Foto: Tessnow)

Schönau am Königssee – Premiere! Premiere! Applaus! Applaus! Am Samstagabend haben es die sieben Musiker vom »Richfield Project« also doch getan. Eigentlich wollten sie ja nicht unbedingt groß auftreten. »Ist eher Musik zum Zuhören«, hatten sie gemeint.


Wer jedoch den Anspruch von Martin Ernst (Drums), Franz Neumeier (Saxofon und Percussion), Bernfried Machnicki (Keyboards), Peter Grundner (Guitar), Herbert Bücherl (Guitar), Steffi Hinterseer (Vocals) und Markus Maidl (Bass) kennt, weiß auch, dass sie keine halben Sachen machen.

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Lange hatten sie an Songs und Show-Umsetzung getüftelt. Bereits am Freitag war sämtliches Equipment angekarrt und ausgiebig der Sound gecheckt worden. Das sagt schon viel über die Akribie der sieben Musiker aus. Und so debütierte das »Richfield Project« im voll besetzen Saal des Gasthauses »Unterstein«. Mit einem Mix aus anspruchsvollen Coversongs von Sade über Pe Werner bis Tina Turner hatte man ein gut durchdachtes Repertoire abgesteckt.

Auch für das Auge wurde etwas geboten: Auf einer Leinwand konnte das Publikum das Konzert parallel verfolgen. Ein elitärer Gitarrenpark, glitzerndes Drumset, bunte Percussion und eine dezente Lightshow verliehen dem Gig eine professionelle Performance. Ab der zweiten Konzert-Halbzeit wurde die Bühne vom Publikum »angerockt« und fröhlich getanzt. Nach einem fast dreistündigen Konzert und schwülen Raumtemperaturen lief die Anspannung per Schweiß aus allen Musikerschläfen. Jörg Tessnow