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Wandern auf der Spur des »weißen Goldes«

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26 Touren gibt es entlang des SalzAlpenSteigs. Zumeist Halbtages- oder Tagestouren, aber auch eine mehrtägige Wanderung. (Bild: SalzAlpenSteig und -Touren e.V.)

Berchtesgadener Land – Wandervergnügen mit Qualität. Die SalzAlpenTouren werden am Samstag eröffnet. Entlang des SalzAlpenSteiges von Prien am Chiemsee bis Obertraun gibt es künftig 26 Touren. Sechs davon erkunden die Initiatoren vom 7. bis 13. Mai gemeinsam mit interessierten Wanderern. Die Tour Kühroint-Archenkanzel ist am 11. Mai an der Reihe. Im Zuge der Veranstaltungen erhalten die Wege auch das »Wandersiegel Premiumweg«.


»Das Angebot der SalzAlpenTouren richtet sich vor allem an Wanderer, nicht an Bergsteiger«, sagt Brigitte Zobel vom SalzAlpenSteig-Team. Die Wege haben verschiedene Schwierigkeitsstufen, die Palette reicht von Halbtagestouren bis zu mehrtägigen Wanderungen. Das gemeinsame Projekt der verschiedener Touristikinstitutionen soll helfen, Gäste auf den Spuren des »weißen Goldes« wiederholt ins SalzAlpenSteig-Gebiet zu holen.

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Eine Besonderheit der Touren ist das »Wandersiegel Premium«. »Voraussetzung für dieses Zertifikat ist eine besonders hohe Erlebnisqualität«, erklärt Zobel. Der Weg darf nicht eintönig sein, muss also Höhepunkte wie besondere Ausblicke und abwechslungsreiche Pfade bieten. Entschärfte Gefahrenstellen und eine gute Beschilderung sind wichtige Kriterien.

Die vielen Schilder haben im Vorfeld teilweise zu Unverständnis geführt, erzählt Zobel. Die genaue Kennzeichnung des Weges ist aber nicht nur ein Muss für den Erhalt des Wandersiegels. »Man vergeht sich leichter als man denkt«, so Brigitte Zobel. »Deshalb ist man froh über eine genaue Markierung der Wege, wenn man sich in einer Gegend nicht auskennt.« Das SalzAlpenSteig-Team habe bei der Ausweisung der Touren selbst seine Erfahrungen damit gemacht.

Die Wege der SalzAlpenTouren sind mit dem blauen SalzAlpenTour-Logo gekennzeichnet. Auf den bestehenden gelben Schildern hat das Team Aufkleber angebracht. Das gleiche Logo in grün kennzeichnet übrigens den SalzAlpenSteig. Zusätzlich zu diesen Aufklebern gibt es größere, die an Metallpfosten angebracht sind und kleine Schilder, die man Beispielsweise an Brückengeländern findet. Nicht aber an Bäumen, dort wurden Sprühmarkierungen mit spezieller Forstfarbe eingesetzt. Verlaufen sollte sich damit so schnell niemand mehr.

Die Wege des Wandersiegels müssen auch in den Folgejahren stets optimiert werden. Nach drei Jahren gibt es eine Rezertifizierung und dabei wird erwartet, dass es noch mehr Besonderheiten für den Wanderer zu erleben gibt. »Es muss jeder Meter passen«, fasst Zobel zusammen.

Ob das bei den SalzAlpenTouren der Fall ist, können Wanderer ab 7. Mai selbst testen. Denn, wie Brigitte Zobel sagt: »Man erlebt es am besten, wenn man es selbst probiert.«

Morgen Samstag starten die SalzAlpenTouren mit der Wanderung im Chiemsee-Alpenland, am 9. Mai wird die Jochalmtour gegangen. Am 10. Mai die SalzAlpenTour Jochwand, am 11. Mai die SalzAlpenTour Kühroint, am 12. Mai die Gmainer Rundtour und am 13. Mai die SalzAlpenTour Marquartstein.

Zu den Wanderungen können sich Interessierte noch per Mail unter info@salzalpensteig.com anmelden. Alexandra Rothenbuchner