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Wechsel in Oberjettenberg

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Wehrtechnische Dienststelle Oberjettenberg
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Präsident Harald Stein (Mitte) verabschiedete Michael Klaus (links) – hier mit Ehefrau Tanja (Zweite von links) in den Ruhestand und begrüßte dessen Nachfolger Thorsten Lindner – hier mit Ehefrau Barbara. (Foto: Bauregger)

Schneizlreuth – Bei einer großen Feier mit nationalen und internationalen Gästen ist der bisherige Leiter der Wehrtechnischen Dienststelle für Schutz und Sondertechnik der Bundeswehr (WTD52), Michael Klaus in den Ruhestand verabschiedet worden; diesen wird er am 1. Juli antreten. Seine Nachfolge tritt Torsten Lindner an.


Als herausragenden Verdienst wurde in den Festreden herausgestellt, dass Klaus es mit seiner ruhigen aber sehr bestimmten, zielgerichteten und beharrlichen Art geschafft habe, der WTD52 ein Alleinstellungsmerkmal zu erarbeiten und sie so vor der drohenden Auflösung zu bewahren. Klaus war seit 2004 in Oberjettenberg, 2011 übernahm er die Leitung der Dienststelle.

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Der Präsident des Bundesamts für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr, Harald Stein, stellte in seiner Rede heraus, dass Klaus die WTD52 ausgesprochen erfolgreich geleitet und kontinuierlich im Bereich Infrastruktur, Bausubstanz und Personal weiterentwickelt habe. Auch durch die im vergangenen Jahr eingeweihte Detektionshalle und in Funktion als Pilot-Dienststelle für eine stärkere internationale Ausrichtung und Zusammenarbeit gehöre die Dienststelle zu einer bedeutenden Einrichtung.

Der neue Leiter Torsten Lindner kennt die WTD52 sehr gut, da er hier bereits viele Jahre lang in der Führungsebene gearbeitet hat. Unter anderem war Lindner auch im Bundesverteidigungsministerium tätig. Präsident Stein hob hervor, dass Lindner der richtige Mann sei, um hier begonnene Aufgaben weiterzuführen und neue wichtige Aufgaben anzunehmen.

In seiner Antrittsrede nannte der neue Leiter drei wichtige Eckpunkte seiner zukünftigen Arbeit. Er möchte die Dienststelle materiell und personell weiter stärken sowie die Vernetzung der Dienststellen untereinander und die internationale Kooperation weiter vorantreiben. wb