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Weihnachtsstimmung oder Frühlingsgefühle?

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Berchtesgaden
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Brigitte Zobel im Gespräch mit den Arbeitern, die gerade Kisten voller Stofftaschen ausladen.

Berchtesgaden – Die Sonne knallt vom Himmel, keine Wolke ist zu sehen, und die Temperaturen erinnern an Frühling. Schwer zu glauben, dass gestern Montag die Aufbauarbeiten für den »Berchtesgadener Advent« losgingen. Für die kommenden zwei Wochen bedeutet das jede Menge Arbeit für das Team rund um die Geschäftsführerin der »Berchtesgadener Advent GmbH« Brigitte Zobel. Der Christkindlmarkt öffnet seine Pforten am Donnerstag, 29. November, um 12 Uhr. Die offizielle Eröffnung folgt um 17.15 Uhr auf dem Schlossplatz.


Die Hektik ist an diesem Montag spürbar. Brigitte Zobel eilt durch den Markt, im Vorbeigehen sagt sie: »Keine Zeit – die nächsten 14 Tage werden stressig«, und schon ist sie mit einem Winken ums Eck verschwunden. Hier, am Triembacher Eck, steht ein gigantischer Lkw. Ein Gabelstapler lädt Hunderte Kartons, verladen auf Euro-Paletten, aus. »Darin sind die Adventstaschen«, erklärt einer der Arbeiter, der das Ausladen im Blick hat. Gemeint sind die typischen Stofftaschen mit dem Logo. »Die Tassen werden morgen am Dienstag geliefert«, informiert Brigitte Zobel, die sich für einen Moment dazugesellt, bevor der nächste Punkt im Terminkalender abgehakt werden muss.

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Nächste Woche steht ein wichtiger Termin an: Die Christbäume sollen aufgestellt werden. Vor dem AlpenCongress wird sich dann der »größte Berchtesgadener Christbaum aller Zeiten« in die Höhe recken, hieß es in der offiziellen Pressekonferenz zum Advent. Man darf gespannt sein.

Auf dem Weihnachtsschützenplatz montiert ein Mitarbeiter der Zimmerei Stefan Rieger gerade eine Figur aus Vollholz an einer der Straßenlaternen. Er steht mit einem Kollegen auf einer Hebebühne und wickelt konzentriert ein dickes Seil um das Fatschenkindl und die Laterne. Die großen Figuren, der traditionellen »Berchtesgadner War« nachempfunden, beherrschen in der Adventszeit das Bild des Marktes Berchtesgaden.

Jetzt liegen schon an jeder Ecke die großen Engel, oder es stehen die Pfauen auf ihren Podesten. Nur die Schilder, die im Advent auch festlich leuchten, sind noch nicht montiert. Auch der Emmaus-Rundweg auf dem Soleleitungssteg ist noch nicht installiert, da der Weg derzeit saniert wird (wir berichteten). Das »Berchtesgadener-Advent-Mobil« flitzt dieser Tage auch wieder durch die Fußgängerzone. Wer sich über das Programm des Christkindlmarktes informieren will, der kann dies auf der Internetseite www.berchtesgadener-advent.com. Annabelle Voss