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Wohnungsbrand in Königssee

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Auf der Suche nach dem Brandherd in einem alten Bauernhaus in der Holzlobstraße: die Atemschutzgeräteträger der Freiwilligen Feuerwehr. Foto: BRK BGL

Schönau a. K. (ml/PIB) - Wegen eines Wohnungsbrands in einem alten Bauernhaus mussten am Samstagmittag Feuerwehr, Rotes Kreuz, Technisches Hilfswerk (THW) und Polizei in die Holzlobstraße im Schönauer Ortsteil Königssee ausrücken. Vor Ort stellte sich die Lage dann weniger dramatisch als ursprünglich angenommen dar: Die 76-jährige Bewohnerin war bereits von ihrem Sohn unverletzt ins Freie gebracht worden, der den erst kürzlich installierten Brandmelder gehört, Rauch festgestellt und einen Notruf abgesetzt hatte.


Die Leitstelle Traunstein schickte um 12.47 Uhr mit Alarmstufe B4 ein Großaufgebot von rund 80 Einsatzkräften und 16 Fahrzeugen in die Holzlobstraße, darunter die Freiwilligen Feuerwehren Königssee, Schönau und Berchtesgaden, die Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung (UG-ÖEL) aus Bad Reichenhall, den Baufachberater des Technischen Hilfswerks (THW) und das Rote Kreuz mit Einsatzleiter, Notarzt und zwei Rettungswagen.

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Vor Ort gab die Einsatzleitung dann rasch Entwarnung: Niemand befand sich mehr in dem Haus. Ein Teil der anrückenden Kräfte konnte deshalb noch auf der Anfahrt wieder umkehren. Die Atemschutzgeräteträger mussten den genauen Brandherd erst suchen und konnten das Feuer dann rasch bekämpfen. Ursache für den Brand war ein überhitzter Kachelofen, der die Strohdämmung zwischen den Holzwänden entzündete.

Die Bewohnerin wurde vom Roten Kreuz auf eine mögliche Rauchgasvergiftung hin untersucht, fuhr aber nicht mit ins Krankenhaus. Beamte der Berchtesgadener Polizei waren zur Ermittlung der Brandursache vor Ort.

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