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Zehnjähriger Bub am Jenner schwer verletzt

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Die Einsatzkräfte waren am Wochenende im Dauerstress. (Symbolbild: BRK BGL)

Berchtesgadener Land – Neben dem Rodelunfall am Hirscheckblitz am Hochschwarzeck (wir berichteten) sind am Wochenende noch weitere Unfälle in heimischen Skigebieten passiert. Wintersportler wurden dabei zum Teil schwer verletzt, wie jetzt bekannt wurde.


Ein 23-jähriger Russe erlitt am Donnerstag gegen 9.50 Uhr an der Bobbahn am Königssee ein schwere Beinverletzung. Die Besatzungen des Traunsteiner Rettungshubschraubers „Christoph 14“ und eines Rettungswagens versorgten ihn und brachten ihn ins Krankenhaus.

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Am Donnerstag gegen 13 Uhr musste die Bergwacht am Götschen eine verletzte 23-Jährige aus Brandenburg versorgen, die dann vom Landrettungsdienst in die Kreisklinik Bad Reichenhall gebracht wurde.

Am Freitag gegen 13.40 Uhr gingen innerhalb weniger Minuten mehrere Einsätze für die Bergwacht Berchtesgaden ein: Westlich des Brandkopfs war ein Gleitschirm-Pilot notgelandet, konnte aber selbst unverletzt zur Forststraße aufsteigen. Zwischen Kneifelspitze und Maria Gern hatte sich ein Patient am Bein verletzt und am Jenner waren zwei 55 und 24 Jahre alte Frauen aus Sachsen-Anhalt und München verunfallt. Die Bergwacht versorgte beide und brachte sie zur Talstation, von wo aus sie mit dem Landrettungsdienst in die Kreiskliniken Berchtesgaden und Bad Reichenhall eingeliefert wurden.

Am Samstag kurz nach 9 Uhr verletzte sich ein 20-jähriger Amerikaner an der Bobbahn am Königssee. Er musste vom Roten Kreuz in die Kreisklinik Bad Reichenhall gebracht werden. Gegen 12.30 Uhr musste ein verletzter zwölfjähriger Junge aus Nordrhein-Westfalen vom Skigebiet Obersalzberg in die Kreisklinik Berchtesgaden gebracht werden. Eine 50-jährige Freilassingerin erlitt gegen 16 Uhr am Skigebiet Hochschwarzeck eine Verletzung und kam in die Kreisklinik Berchtesgaden.

Am Sonntag gegen 11.30 Uhr stürzte ein zehnjähriger Bub oberhalb der Jenner-Mittelstation, wobei der Verdacht auf eine Rückgrat-Verletzung bestand. Die Besatzung des Salzburger Notarzthubschraubers „Christophorus 6“ konnte an der Unfallstelle landen und flog den Patienten zum Salzburger Landeskrankenhaus.

Gegen 15.30 Uhr mussten Rettungswagen und Notarzt zur Jenner-Talstation ausrücken und einen 55-jährigen Salzburger mit einer schweren Armverletzung versorgen, der dann ins Salzburger Unfallkrankenhaus gebracht wurde.

Gegen 15.45 Uhr mussten Notarzt und Rettungswagen zum Obersalzberg fahren und eine 18-jährige Frau aus Hessen versorgen, das sich am Bein verletzt hatte und dann in die Kreisklinik Bad Reichenhall eingeliefert wurde.

Zeitgleich holte ein weiteres Fahrzeug eine verletzte 43-jährige Dänin vom Götschen ab und brachte sie in die Kreisklinik Bad Reichenhall. Kurz nach 16 Uhr verunfallte eine 17-jährige Pidingerin im oberen Teil des Hirscheckblitzes und verletzte sich am Knie. Sie wurde durch die Besatzung des Traunsteiner Rettungshubschraubers „Christoph 14“ notärztlich versorgt und per Rettungswagen in die Kreisklinik Bad Reichenhall gebracht.

Gegen 17.40 Uhr mussten Rettungswagen, Notarzt und Feuerwehr zum Pidinger Schlittenberg am Schlossweg ausrücken, wo ein 30-jähriger Teisendorfer verunfallt war und sich am Rücken verletzt hatte. Der Mann wurde medizinisch versorgt, mit Unterstützung der Feuerwehr zum Rettungswagen gebracht und die Kreisklinik Bad Reichenhall eingeliefert. fb

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