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Zeltlager am Irrsee

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Bodypainting war eine von zahlreichen Aktivitäten, die den Kindern und Jugendlichen beim Zeltlager geboten wurden. Foto: privat

Berchtesgaden – Aus den Gemeinden Bad Reichenhall, Berchtesgaden, Bischofswiesen, Ramsau und Schneizlreuth erlebten 24 Kinder und Jugendliche ein ereignisreiches Zeltlager am Irrsee, veranstaltet vom Werk 34 Berchtesgaden und der Jonathan Jugendhilfe Bad Reichenhall.


Nach einer einstündigen Busfahrt erreichten die Kinder und Jugendlichen das, von den sechs jugendlichen Helfern und den Betreuern errichtete Zeltlager am Irrsee. Dem Bezug der Zelte folgten zunächst verschiedene Kennenlernspiele. Die Aktivitäten der darauf folgenden Tage waren das Basteln von Freundschaftsarmbändern, das Spiel »Capture the flag«, die Lagerolympiade, die Nachtwanderung mit anschließender Gruselwanderung, das Bodypainting sowie der traditionelle Bunte Abend und das allabendliche Lagerfeuer. Beim Spiel »Capture the flag« wurden strategisches Denken und Handeln, Teamgeist und Vertrauensaufbau eingeübt.

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Das Ausleben von Kreativität und der Abbau von zwischenmenschlicher Distanz wurden durch das Bodypainting ermöglicht. Ein besonderes Highlight war die Gruselnachtwanderung. Die Mutigsten trauten sich nachts ohne Beleuchtung den naheliegenden Wald zu durchqueren. Im Gänsemarsch bewältigten die Kinder und Jugendlichen mit wechselnder Leitung den Weg durch den Wald. So lernten sie Natur zu erfahren, sich gegenseitig zu vertrauen und sich zu beschützen.

Ganz bewusst wurde auch darauf geachtet, dass den Kindern und Jugendlichen Zeit zur freien Verfügung stand, umso Eigenverantwortung und die Gestaltung der eigenen Freizeit einzuüben. Zudem wurden feste und kurze Nutzungszeiten für elektronische Geräte (Handy, E-Book) vereinbart. Darüber hinaus wurde die Selbstständigkeit durch den eigenständigen Geschirrabwasch und den Zeltabbau gefördert. Das Zeltlager bereitete nicht nur den Kindern und Jugendlichen aus den verschiedenen Gemeinden und Schularten, sondern den Betreuern und Helfern unvergessliche gemeinsame Erlebnisse. Tobias Werner