weather-image
23°

Züge im Stundentakt nach Freilassing: 8 Millionen Euro gefordert

0.0
0.0
Bildtext einblenden
Foto: Symbolbild, pixabay

Freilassing – Acht Millionen Euro für Taktverbesserungen auf Bayerns Schienen hat MdL Günther Knoblauch (SPD) in einem Antrag zum Nachtragshaushalt des Freistaates gefordert.


Das Geld soll insbesondere für die Taktverbesserung zwischen Mühldorf und Freilassing fließen. 2,5 Millionen Euro davon wären allein für Gleisbenutzungsgebühren an die Bahn zu entrichten.

Anzeige

Die Ausbaustrecke 38 (ABS 38) gilt als eine der wichtigsten und zukunftsträchtigsten Eisenbahnstrecken Bayerns und damit als sehr dringliches Projekt. Der Abschnitt zwischen Mühldorf und Freilassing wird dabei sehr stiefmütterlich behandelt.

Mit den zusätzlichen Mitteln sollte die Bayerische Eisenbahngesellschaft des Freistaates (BEG) in die Lage versetzt werden, bei der Südostbayernbahn (SOB) zumindest einen Stundentakt in Auftrag zu geben. Im Haushaltsausschuss hat die CSU-Mehrheit den Antrag abgelehnt, trotzdem hofft der Heimatabgeordnete Knoblauch, dass bei den derzeit laufenden Verhandlungen zwischen BEG und SOB eine deutliche Verbesserung des Taktes erfolgt.

„Von einem Stundentakt profitieren nicht nur Arbeitnehmer, die Richtung Chemiedreieck pendeln, sondern auch die dort ansässige Wirtschaft. Das Schienenangebot muss attraktiv sein mit angemessenen und nutzerfreundlichen Takten.“, erklärt der Haushaltspolitiker. Schlussendlich wurden vom Haushaltsausschuss noch 500 000 Euro für die Aufnahme der Bahnstrecke München – Mühldorf – Freilassing in ein Pilotprojekt des Bundes genehmigt.

Die sogenannte „Methode Building Information Modeling (kurz: BIM)“ ist eine Arbeitsmethode für das Planen und Realisieren von Bauvorhaben sowie das Betreiben von Infrastruktur. Dieses Verfahren erleichtert die Planungen für den zweigleisigen Bahnausbau.

Pressemitteilung des Landtagsabgeordneten Günther Knoblauch