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Zwei schwer verletzte Skifahrer

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Bischofswiesen - Gleich zwei schwer verletzte Skifahrer gab es am Dienstag auf der Talabfahrt vom Götschen nach Bischofswiesen. Insgesamt sechs Einsatzkräfte von Berg- und Skiwacht und zwei Notärzte kamen mithilfe des Traunsteiner Rettungshubschraubers »Christoph 14« einem gestürzten Bundeswehrsoldaten und einem Bergwachtmann, der sich während des Einsatzes ebenfalls schwer verletzt hatte, zu Hilfe.


Angefangen hatte der Einsatz mit der Verletzung eines jungen Soldaten. Er gehörte zu einer kleinen Gruppe von Gebirgsjägern, die mit Skiern auf der teilweise schon aperen Talabfahrt unterwegs waren. Auf der schwierig zu befahrenen Strecke kam er von der Piste ab und stürzte in einen kleinen Bach. Dabei kugelte er sich die Schulter aus.

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Die alarmierte Skiwacht am Götschen forderte den Rettungshubschrauber »Christoph 14« aus Traunstein an, der unweit der Unfallstelle landete. Während der Notarzt gerade auf dem Weg zum Verletzten war, ging ein weiterer Notruf ein. Er kam von einem Helfer der Skiwacht. Der wollte mit dem Ackja zum Verletzten abfahren. Dabei blieb er im oberen Teil der Talabfahrt wohl mit dem Ski an einer Wurzel hängen und stürzte schwer. Der Bergwachtmann zog sich einen Beinbruch zu und benötigte dringend Hilfe. Der Rettungshubschrauber holte daraufhin einen weiteren Notarzt von der Kreisklinik Berchtesgaden und flog ihn zur Einsatzstelle.

Die Bergwacht übergab schließlich nach der notwendigen Erstversorgung die beiden verletzten Skifahrer an einen Rettungstransportwagen. Der lieferte sie in die Kreisklinik Berchtesgaden ein. UK