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Zwei Soldaten verletzt

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Bischofswiesen – Zwei Soldaten aus Bischofswiesen haben bei einem Unfall während einer Übung der Gebirgsjägerbrigade 23 Verletzungen erlitten. Sie waren in der Nacht auf Donnerstag gegen 23 Uhr bei einer Truppenübung in Lizum-Walchen mit einem leichten Kettenfahrzeug vom Typ »Wiesel« an einem Abhang entlang gefahren und von der Fahrbahn abgekommen.


 
Entgegen anders lautender Pressemeldungen erklärt Hauptmann Sebastian Zäch, dass der Unfall nicht so schlimm war, wie zunächst angenommen. So konnte er den angeblichen »50-Meter-Absturz mit Panzer« nicht bestätigen. Das »leichte Wieselfahrzeug« sei lediglich von der Straße abgekommen.
Die Verletzungen der beiden Soldaten stellten sich im Krankenhaus als weniger schwer dar, als ursprünglich angenommen. Während sich einer der Soldaten noch zur Beobachtung in einem Münchener Krankenhaus befindet, konnte der andere bereits wieder entlassen werden und befand sich am gestrigen Nachmittag auf dem Weg zurück zum Truppenübungsplatz. Die beiden verletzten Soldaten waren in die Kliniken München-Großhadern und Hall in Tirol gekommen.
Offensichtlich hatte es zu dem Unfall eine erste Polizeimeldung gegeben, die keine korrekten Angaben enthielt.
Die Ermittlungen zur Unfallursache wurden aufgenommen. Die Soldaten sind Angehörige des Gebirgsjägerbataillons 232, die sich derzeit zur deutsch-österreichischen Truppenübung »Edelweiss« auf dem Übungsplatz befindet.    av/fb

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