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Zweckverband Tourismusregion verabschiedet Stefan Kurz und Michael Grießer

Zwölf Jahre in Diensten des Tourismus

Berchtesgaden – Sie haben sich zwölf Jahre lang intensiv für den Tourismus im Berchtesgadener Land und in der Region eingesetzt. Dafür nahmen Stefan Kurz, ehemaliger Vorsitzender des Zweckverbands Tourismusregion Berchtesgaden-Königssee (TRBK), und der frühere Tourismusdirektor Michael Grießer jetzt den Dank des TRBK-Zweckverbands entgegen. Am Donnerstagabend verabschiedete das Gremium den in den Ruhestand gewechselten Kurz und den zur Bayerischen Seenschifffahrt gewechselten Grießer bei seiner Sitzung im Kongresshaus.

Dank zum Abschied (v.l.): Der neue Vorsitzende des Zweckverbands Tourismusregion Berchtesgaden-Königssee, Franz Rasp, lobte seinen in den Ruhestand getretenen Vorgänger Stefan Kurz und den früheren Tourismusdirektor Michael Grießer, der als Geschäftsführer zur Bayerischen Seenschifffahrt gewechselt ist, für ihr Engagement zum Wohle des regionalen Tourismus. Foto: Anzeiger/Kastner

Teilweise konnte der jetzige Verbandsvorsitzende, Berchtesgadens Bürgermeister Franz Rasp, seine Laudatio für beide anwenden. Denn Stefan Kurz hatte sein Amt als TRBK-Vorsitzender im Jahr 2002 angetreten und Michael Grießer war ebenfalls seit 2002 zunächst Geschäftsleiter der Kurdirektion und ab 2005 Tourismusdirektor. Während Kurz nun in den wohlverdienten Ruhestand eingetreten ist, übernahm Michael Grießer den Posten des Geschäftsführers der Bayerischen Seenschifffahrt.

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Franz Rasp bescheinigte seinem Vorgänger Stefan Kurz, seine Aufgabe als TRBK-Vorsitzender »ganz ordentlich« erledigt zu haben. Der neue Verbandsvorsitzende ersparte es den Gremiumsmitgliedern, die Liste der Ämter vorzutragen, die Kurz in seiner Amtszeit erfüllt hatte. Aber das Wichtigste hob Rasp freilich hervor: »Stefan Kurz hat in den zwölf Jahren als Vorsitzender und mit Unterstützung von Michael Grießer den Verband geprägt und ihm sein Gesicht gegeben.« Vor allem habe Kurz endlich die Sanierung der Verbandsfinanzen auf den Weg gebracht. »Kurz und Grießer haben diese Konsolidierungsphase maßgeblich begleitet. Dadurch konnten Spielräume für neue Investitionen geschaffen werden«, sagte Franz Rasp.

Der Vorsitzende erwähnte auch die Einführung des kostenfreien Busfahrens mit Gästekarte, das in den letzten Jahren realisiert werden konnte. »Dass das ganze sternförmige Busnetz kostenfrei genutzt werden kann, ist einzigartig im nationalen und internationalen Vergleich«, sagte Rasp. Der Realisierung seien allerdings schwierige Verhandlungen vorausgegangen. »Aber damit wurde für die Region ein Mehrwert geschaffen, der bleibend ist.«

Stefan Kurz und Michael Grießer hätten aber auch die Berchtesgadener Land Tourismus Gesellschaft auf ihrem Weg begleitet. Sie vertrete mittlerweile seit zehn Jahren die Außenwerbung des Landkreises. »Für Eure Arbeit im Sinne des Tourismus bedanke ich mich im Namen des Gremiums«, sagte Franz Rasp bei der Überreichung kleiner Geschenke.

Präsente und weitere lobende Worte gab es anschließend auch von Birgit Gschoßmann, 1. Vorsitzende des Tourismusvereins Ramsau, und von Gabi Springl, 1. Vorsitzende des Tourismusvereins Schönau am Königssee. Stellvertretend für die anderen Tourismusvereine richtete sich Birgit Gschoßmann an Stefan Kurz: »Du warst für uns stets wie ein Fels in der Brandung und hast uns Gehör auch bei den anderen Landkreis-Bürgermeistern verschafft.« Und Sepp Wenig, Vorsitzender der Vereinigten Trachtenvereine, bedankte sich bei Stefan Kurz stellvertretend für seine Trachtler, aber auch für die Weihnachtsschützen: »Du hast uns trotz Sparkurses nie vergessen.«

Stefan Kurz selbst teilte nur noch mit, dass er stolz darauf sei, zwölf Jahre an der Spitze der Tourismusregion Berchtesgaden-Königssee gestanden zu haben. Er wünschte dem Zweckverband auch für die Zukunft »kluge Entscheidungen«. Ulli Kastner