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Übungstag von Jugendfeuerwehr Marktschellenberg und Jugendrotkreuz

Zwölf Stunden »Einsatz-Action«

Auch ein angeblicher Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person stand auf dem Übungsplan der Marktschellenberger Jugendfeuerwehrmänner.
Mehrere angeblich verletzten Personen mussten bei der großen Abschlussübung von den Nachwuchsfeuerwehrlern und -sanitätern versorgt werden. Fotos: privat

Marktschellenberg – Im Rahmen der Aktionswoche der Bayerischen Feuerwehr führte die Jugendfeuerwehr Marktschellenberg gemeinsam mit dem Jugendrotkreuz Berchtesgaden einen Zwölf-Stunden-Übungstag durch.


Die Jugendlichen aus Marktschellenberg und Berchtesgaden mussten einen ganzen Tag lang verschiedenste Einsätze aus dem Bereich Feuerwehr und Rettungsdienst abarbeiten. Startete der Tag mit einer unklaren Rauchentwicklung im Wald, folgten gleich darauf mehrere kleine und große technische Einsätze wie eine Personenrettung aus einem Schacht und ein umgestürzter Baum auf einer Fahrbahn. Um die Zusammenarbeit zwischen beiden Rettungsorganisationen weiter zu vertiefen, gab es einige Nachalarmierungen für die Feuerwehr wie bei einer hilflosen Person in einer Wohnung (Türöffnung) sowie einer verletzten Person im Wald (Tragehilfe).

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Der erste Höhepunkt stand kurz nach dem Mittagessen auf dem Plan. Alarmiert wurde zu einem Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person. Mit kräftiger Unterstützung aktiver erwachsener Feuerwehrler konnte ein Verletzter aus und ein Verletzter unter dem Auto gerettet werden. Am Nachmittag wurden die Jugendlichen noch zu einigen kleineren Einsätzen, wie einer Ölspur mit gestürztem Motorradfahrer oder einem Gefahrguteinsatz alarmiert.

Bei der Abschlussübung wurden die Jugendfeuerwehr Marktschellenberg und das Jugendrotkreuz von der Jugendfeuerwehr Berchtesgaden und der Wasserwacht Berchtesgaden unterstützt. Angenommen war eine Großschadenslage mit mehreren Verletzten in unwegsamem Gelände und im beziehungsweise am Wasser. Die angeblichen Opfer wurden schnell aufgefunden und durch die reibungslose Zusammenarbeit aller Hilfsorganisationen bestens versorgt.

Anschließend ließen alle Beteiligten den Tag bei einer Abschlussbesprechung und einer wohl verdienten Brotzeit ausklingen. HG