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Testspiel des SV Kirchanschöring in Reit im Winkl: Ordentliche Vorstellung beim 1:1 gegen den SV Erlbach

Junge Spieler lassen Trainer Yunus Karayün hoffen

Vor 50 Zuschauern endete der erste Test der Bayernliga-Fußballer des SV Kirchanschöring gegen den Landesligisten SV Erlbach auf der Sportanlage des FC Reit im Winkl mit 1:1 (0:0). Der SV Erlbach trat stark ersatzgeschwächt an, insgesamt fehlten der Mannschaft aus dem Holzland »zehn Leute«, wie Abteilungsleiter Ralf Peiß sagte.

Er war für die Erlbacher nur schwer zu bremsen: Kirchanschörings Mike Opara (rechts), hier im Zweikampf mit SVE-Spieler Johannes Penkner. (Foto: Butzhammer)

In der zweiten Halbzeit musste der SVE verletzungsbedingt sogar mit zehn Mann spielen, »da können wir mit dem 1:1 hochzufrieden sein«, so Peiß. Er zollte seinem Team großen Respekt, weil sich seine Spieler »brutal reingehauen« hätten.

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Kirchanschörings Trainer Yunus Karayün fand die erste Halbzeit »sehr gut«, vor allem angesichts der hohen Belastung in den vergangenen Tagen. Die Mannschaft habe alles umgesetzt, was man sich vorgenommen habe. Vor allem die jungen Spieler hätten sich sehr gut präsentiert, äußerte sich der Trainer zufrieden.

Karayün musste in diesem Testspiel auf zahlreiche Stammkräfte verzichten und betreute die Mannschaft selbst von der Seitenlinie. Er hofft, »dass das in den nächsten Wochen so weiterläuft.« Die zweite Halbzeit sei aufgrund der Kräfteverluste langsamer gewesen, »aber auf die Leistung in der ersten Halbzeit können wir sehr gut aufbauen.«

In der ersten Halbzeit hatten die Gelb-Schwarzen einige Torschüsse zu verzeichnen, Neuzugang Tobias Streibl verfehlte zunächst links den Kasten (23.), zehn Minuten später fand er in Erlbachs Schlussmann Klaus Malec seinen Meister. In der 38. Minute spielte sich die Karayün-Elf schön über rechts durch, Max Sturm schickte Strobl, der im Doppelpass mit Tobias Schild dann von rechts flankte, allerdings konnte Mike Opara die Vorlage nicht verwerten.

Nach dem Seitenwechsel bediente Yasin Gürcan wieder Strobl, doch erneut war Malec auf dem Posten und lenkte das Leder über die Latte. Nach einer Stunde dann die Führung für den SVK: Schild schickte Opara mit einem Ball in die Gasse, der ließ seinen Gegenspieler stehen und schoss das Leder von rechts links unten ins Netz.

Zehn Minuten später hätte Opara das 2:0 nachlegen können, doch nachdem er zunächst Harald Bonimeier im Laufduell hinter sich gelassen hatte, landete Oparas Lupfer in den Armen von Schlussmann Malec. Fünf Minuten vor dem Ende kam Martin Söll frei zum Kopfball, doch er platzierte das Leder direkt auf Malec.

Der Ausgleich für den SV Erlbach fiel nach einem weiten Freistoß von Bonimeier: Marc Bruche war schneller am Ball als der herauseilende SVK-Torwart Lukas Hoyer und versenkte das Leder aus spitzem Winkel zum 1:1-Ausgleich (87.) ins Netz. mw