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10 Jahre Kirchleitn-Kapelle in Berchtesgaden gefeiert

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Fotos: Stanggassinger
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Feierliche Lichterprozession von der Stiftskirche über den Weg der Seligpreisung zur Kirchleitn-Kapelle am Samstagabend.

Berchtesgaden – Vor genau 10 Jahren wurde die Kirchleitn-Kapelle der Familie Franz Brandner vom Mitterweinfeld fertiggestellt und eingeweiht. Viele Bilder dieser Kapelle kursieren seither durchs Internet, durch Werbung und befinden sich in privaten Archiven. Dieses Wochenende wurde das 10-jährige Kirchweihfest an der Kapelle der Seligpreisungen gefeiert.

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Zwei Fahnenmasten waren links und rechts neben der Kapelle aufgestellt.  Auf einem wehte die Kirchweihfahne – auch Zachäusfahne genannt (rote Fahne mit weißem Kreuz) und zur anderen die Kirchenfahne (weiß-gelb). Die acht Stationen am Seeligpreisungsweg waren festlich geschmückt. Viele Fackeln am Weg und um die Kapelle wurden aufgestellt und bei Einbruch der Dunkelheit angezündet. Es begann am Samstag mit einer feierlichen Lichterprozession von der Stiftskirche über den Weg der Seligpreisung zur Kirchleitn-Kapelle.

Der ehemalige Pfarrer von Berchtesgaden Peter Demmelmair, Pater Peter Linster  von St. Michael in München und Diakon Michael König gestalteten und beteten zusammen mit zahlreichen Gläubigen die beeindruckende Prozession. Musikalisch umrahmt wurde die Prozession von Bläsern der Soizwieser Musi. Unter sternenklarem Himmel endete die Lichterprozession bei der Kirchleitn-Kapelle mit einer kurzen Andacht und mit Weisen der Musiker.

Zahlreiche Bilder von der Kirchleitn-Kirchweih:

Am Sonntag fand vor der Kapelle eine heilige Messe statt, welche von Pater Peter Linster zelebriert wurde. Vor und nach der Messe und während der heiligen Wandlung schossen die Markterer Weihnachtsschützen. Eine Fahnenabordnung der Markterer Weihnachtsschützen nahm Aufstellung. Die Messe wurde musikalisch von der Soizwieser-Musi gestaltet.

Nach dem Gottesdienst bedankte sich Franz Brandner bei allen Besuchern für ihr Kommen, er freute sich über das herrliche Wetter an beiden Tagen, er bedankte sich bei den Weihnachtsschützen für das Schießen, bei der Fahnenabordnung, beim Pfarrer, bei den Ministranten und bei der Musik und lud im Namen seiner Familie zu einem Hoffest am Mitterweinfeld ein, dem die meisten Kirchenbesucher gefolgt sind. Bernhard Stanggassinger