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101 Boote bei großem Drei-Seen-Treffen zu bewundern

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Königssee: 101 Boote bei großem Drei-Seen-Treffen zu bewundern
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Die Zuschauer waren beeindruckt von den Kunstwerken der Modellbauer. (Fotos: privat)

Schönau am Königssee – Unter Schiffsmodellbauern bekannt und beliebt ist das große Drei-Seen-Treffen, das kürzlich bereits zum 5. Mal stattfand. Dazu eingeladen hatte die Interessengemeinschaft Schiffsmodellbau Berchtesgadener Land (IGS BGL).


An den drei Ausflugszielen Hintersee, Königssee und Thumsee wurden an geeigneten Stellen nahe den Gasthäusern Seeklause, Echostüberl und Seewirt lange Tischreihen aufgestellt, die, mit marineblauem Stoff ausgelegt, eine edle Basis für die ausgestellten Modelle bildeten.

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Dieses Mal wurde die Hunderter-Marke geknackt: Es waren 101 Schiffe und Boote aller erdenklichen Typen zu sehen: Frachter aus der Zeit vor Erfindung des Containers, Tanker, Hochsee- und Hafenschlepper, unterschiedliche Spezialschiffe, liebevoll detaillierte Fischerboote, hochglanzpolierte Mahagoni-Yachten sowie eine stattliche Anzahl von Segelbooten, dazu ein paar Vertreter der »Grauen Flotte« – und nicht zu vergessen – die allseits beliebten, weil mit vielen Details versehenen Seenotrettungskreuzer.

Die dazu gehörenden Erbauer beziehungsweise Besitzer kamen zum Teil von weit her. Aus Burghausen, München und Dachau, Augsburg-Königsbrunn sowie aus Wels und Innsbruck waren Kameraden der jeweiligen Vereine vertreten. Dazu hatten einige Urlauber aus NRW und Rheinland-Pfalz, die schon öfter ins Berchtesgadener Land gekommen waren, ihren Urlaub extra so geplant, dass sie mit einem eigenen Schiffsmodell an dem Event teilnehmen konnten.

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»Brandinspektor Pfnür« steht auf diesem Feuerwehr-Schiff.

Auf diese Weise wurden wieder etliche neue Kontakte geknüpft und viele Tipps und Ratschläge ausgetauscht. Wie schon im vergangenen Jahr war auch diesmal eine aus vielen Modulen zusammengestellte und mit allerlei Gegenständen bestückte Hafenanlage der Hingucker für die vielen staunenden Zuschauer. Für die Kapitäne dagegen war es eine Herausforderung, in den teils engen Hafenbecken ohne Kratzer oder Beulen anzulegen.

Besonderes Geschick erforderte dies beim »Nachtfahren«, das am Samstagabend am Königssee in der zunehmenden Dämmerung stattfand. Dabei wurden die auf den Hafenanlagen installierten Straßenlampen eingeschaltet und alle mit einer Beleuchtung ausgestatteten Schiffe konnten innerhalb und um die gesamte Anlage manövrieren. Alle – Aktive wie Besucher – haben die drei Tage genießen können und hoffen auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr. fb