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102 Tage Gefängnis oder zahlen

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Polizei
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Ein Polizeifahrzeug steht während einer Verkehrskontrolle mit Blaulicht auf der Straße. Foto: Patrick Seeger/Archiv Foto: dpa

Anger – Am Montag gegen 22.30 Uhr wurde auf der A8 ein Auto mit deutscher Zulassung, bei der Einreise ins Bundesgebiet von der Bayerischen Grenzpolizei gesichtet. Auf Höhe Anger wurde das Fahrzeug schließlich durch die Schleierfahnder der GPI Piding angehalten und einer Kontrolle unterzogen. Einer der Insassen wurde per Haftbefehlt gesucht. Ihm blieb die Wahl zwischen einem längeren Gefängnisaufenthalt oder der Begleichung einer hohen Geldstrafe.


 

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Die Personenüberprüfung der Polizei ergab das der 34-jährige Ungar von der Staatsanwaltschaft Karlsruhe gleich mit zwei Haftbefehlen gesucht wurde. Sowohl wegen eines Vergehens des besonders schweren Falls des Diebstahls, als auch wegen Sachbeschädigung wurde er rechtskräftig verurteilt. Bislang war er für die Justizbehörden jedoch nicht greifbar und konnte sich so seiner Strafe entziehen. Die Weiterfahrt war somit für den Mann beendet und er wurde mit auf die Dienststelle genommen.

Nun blühten ihm 102 Tage Freiheitsstrafe, die er nur durch sofortige Zahlung eines hohen vierstelligen Betrags abwenden konnte. Er selbst war dazu nicht in der Lage, doch zu seinem Glück erklärte sich ein in Deutschland wohnhafter Verwandter bereit, für ihn die geforderte Geldsumme zu begleichen. 

Nachdem der Betrag bei der Justizkasse eingegangen war, konnte der 34-Jährige sichtlich erleichtert die Dienststelle in Urwies als freier Mann verlassen.

fb/red

 

 

 

 


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