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124,36 Kilo Fang am Hintersee

Ramsau - Mit dem 42. Roberto Gedächtnis-Fischen, zugleich dem Anfischen des Fischereivereins Berchtesgaden-Königssee, begann am Sonntag offiziell die Fischer-Saison am Hintersee. Aufgeteilt in vier Klassen hatten die knapp 90 Teilnehmer vier Stunden Zeit, den schwersten Fisch an Land zu ziehen.

Fischereivereinsvorstand Siegfried Lenz (l.) und Sportwart Andreas Roßmann (r.) freuten sich mit den Fischern, die den dicksten Fisch an Land oder ins Boot gezogen hatten.

In den frühen Morgenstunden kamen 84 Petri-Jünger, darunter 25 Jugendliche aus der engagierten Jugendgruppe von Rainer Stähler, in das Fischerrevier Hintersee. Nach dem traditionellen Böllerschuss ging es mit den Booten hinaus oder die Fischer suchten ihr Anglerglück vom Ufer aus. Nach vier Stunden Angeln im Hintersee war Schluss, ein Böllerschuss dokumentierte dies nachhaltig. Wie von den Fischern zu erfahren war, bissen die Fische vor allem in den frühen Stunden am besten an. Überhaupt konnte sich der Fang von 124,36 Kilogramm Gesamtgewicht weitaus besser als noch in den letzten Jahren sehen lassen.

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Wie zumeist biss die Bachforelle mit 199 Fischen am besten. Im Weiteren fanden sich in den Keschern 48 Regenbogenforellen und 71 Seesaiblinge. Die Bachsaiblinge wollten sich dieses Mal nicht erwischen lassen.

Den Saiblingspreis mit einer geschmackvollen Saiblings-Nachbildung holte sich Rüdiger Weinert. Bei den Jugendlichen zog Daniel Kurzmann mit einer Regenbogenforelle den dicksten Fisch ins Boot. Er durfte sich auch zugleich die Siegerkette umhängen lassen, weil seine Forelle auch die schwerste von allen war.

Von den Aktiven lag der junge Luis Gödde mit einer Regenbogenforelle voran. Bei den Gästen setzte sich der Revierjäger vom Hintersee, Josef Pfnür, durch, der ebenfalls eine Regenbogenforelle am Haken hatte.

Während der Siegerehrung betonte Vorstand Siegfried Lenz, dass es ihm eine besondere Freude sei, dass von 31 Nachwuchsfischern aus der Jugendgruppe 25 mit von der Fischerpartie gewesen seien.

Zudem sprach er den Wirtsleuten im Gasthaus »Seeklause« ein Lob für die freundliche Aufnahme und das Essen aus. Ein Lob ging auch an die Bootsvermieter für die geliehenen Geräte und an den Sportwart Andreas Roßmann, der für die reibungslose und souveräne Organisation der Veranstaltung verantwortlich war.

Der stellvertretende Leiter des Instituts für Fischerei in Starnberg, Dr. Reinhard Reiter, sprach dem Fischereiverein Berchtesgaden-Königssee seine Anerkennung für die gute Durchführung des Roberto-Gedächtnisfischens aus. Ein Teil der Saiblingsaufzucht vom Kainbach geht regelmäßig durch den Fischereiverein Berchtesgaden-Königssee nach Starnberg.

Aus gegebenem Anlass ging Vorstand Siegfried Lenz abschließend noch auf den Rücktritt von Christian Friss als erstem Gewässerwart ein. Christian Wechslinger