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160 km/h: Betrunkener flieht und kracht in Polizeiauto

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Foto: dpa/Symbolbild

Erst wollte der betrunkene Autofahrer mit 160 km/h vor der Reichenhaller Polizei davonrasen, dann rammte er ein Polizeifahrzeug – eine anstrengende Freitagnacht für die Beamten.


In der Freitagnacht gegen 1.20 Uhr fiel einer Streife der PI Bad Reichenhall ein SUV aus dem österreichischen Zulassungsbezirk Zell am See auf, da er auf der B21 auf Höhe Rupertustherme mit erhöhter Geschwindigkeit in leichten Schlangenlinien in Richtung Salzburg fuhr.

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31-Jähriger wollte mit 160 km/h vor Polizei fliehen

Als er die Streife hinter sich bemerkte, reduzierte er zunächst seine Geschwindigkeit. Nachdem ihm das Anhaltsignal gegeben wurde, beschleunigte er auf bis zu 160 km/h und versuchte in Richtung Salzburg zu flüchten. Auf Höhe Schwarzbach konnte sich die Streife vor das Fluchtauto setzen und die Geschwindigkeit nochmals herunterdrosseln. Daraufhin setzte der Österreicher zum Überholen an und rammte das Streifenfahrzeug linksseitig. Bei der weiteren Verfolgung bis nach Wals unterstützte ein Fahrzeug der Traunsteiner Fahnder die Jagd nach dem Raser. Kurz vor dem Ortsgebiet Wals konnte der Flüchtende durch die beiden Streifenfahrzeuge eingekeilt und angehalten werden.

Bei dem Fahrer handelte es sich um einen 31-jährigen Mann aus Lofer, der offensichtlich stark alkoholisiert war. Er wurde einer österreichischen Polizeistreife übergeben. Dort verweigerte er einen Atemtest und beleidigte zudem die österreichischen Beamten. Eine Blutentnahme wurde veranlasst und sein Führerschein eingezogen.

Ihn erwartet nun ein Strafverfahren in Deutschland wegen Gefährlichen Eingriffs in Straßenverkehr, Gefährdung des Straßenverkehrs, Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte sowie ein Verfahren in Österreich wegen Beleidigung der eingesetzten Beamten und Trunkenheit im Verkehr. Der Schaden an den beteiligten Autos beläuft sich auf mindestens 7500 Euro.

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