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17-Jährige auf A8 erfasst und getötet: Polizei ermittelt Unfallfahrzeug

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Foto: dpa

Siegsdorf – Zu einem tragischen Unfall war es Anfang Oktober auf der A8 bei Siegsdorf gekommen. Dabei war eine 17-jährige Jugendliche überfahren worden. Die junge Frau aus dem Landkreis Traunstein verstarb noch am Unfallort. Nach dem Unfallfahrer war damals gesucht worden. Nun gibt es einen ersten Ermittlungserfolg.


Die Einheimische war in den frühen Morgenstunden gegen 1.20 Uhr auf der A8 im Bereich der Anschlussstelle Siegsdorf-West von einem Fahrzeug erfasst worden. »Nach derzeitigem Ermittlungsstand gehen wir davon aus, dass wir ein Fahrzeug ermittelt haben, das mit der Frau kollidiert ist«, sagte Oberstaatsanwalt Björn Pfeifer am Dienstag auf Nachfrage des Traunsteiner Tagblatts. Gesucht worden war damals nach einem Lastwagenfahrer.

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Ob es sich tatsächlich um einen solchen handelt, wollte der Pressesprecher der Staatsanwaltschaft nicht sagen. »Der Unfallhergang ist noch völlig unklar«, betonte Pfeifer.

Es bestehe auch die Möglichkeit, dass mehrere Fahrzeuge an dem tragischen Unfall beteiligt gewesen seien. Die Ermittlungen seien in vollem Gang. Er wolle und könne zum jetzigen Zeitpunkt nicht mehr sagen – auch nicht dazu, woher der Fahrer oder die Fahrerin des bereits ermittelten Fahrzeugs stammt.

»Es wurden ein unfallanalytisches und ein rechtsmedizinisches Gutachten in Auftrag gegeben«, informierte er. Unklar ist bislang laut Oberstaatsanwalt, warum die junge Frau nachts zu Fuß auf Höhe der Anschlussstelle Siegsdorf-West in Richtung Salzburg unterwegs war.

Laut weiterführenden Angaben der Verkehrspolizei Traunstein konnte ein Kleintransporter ermittelt werden, der an dem Unfall beteiligt war. Zwischen diesem und der Jugendlichen war es zu einer Kollision gekommen. Bei dem Fahrzeug handelt es sich um ein in Rumänien zugelassenes Gespann mit Anhänger. In enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Traunstein unterstützte die Verkehrspolizei die rumänischen Behörden bei der Spurensicherung an dem Transporter.

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red/KR