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194 Euro für jedes Kind

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Kindergeld
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Kinder groß zu ziehen kostet Geld. Mit dem Kindergeld gibt der Staat etwas dazu. Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa Foto: dpa

Essen und Kleidung, Sachen zum Spielen und zum Lernen - all diese Dinge brauchen Kinder. Und sie kosten Geld. Meist zahlen das die Eltern. Aber sie bekommen auch Geld vom Staat dafür.


Eigentlich ist es einfach: Gehört zu einer Familie ein Kind, bekommen die Mutter oder der Vater Geld vom Staat. Dieses Kindergeld müssen sie nur beantragen.

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Die Idee dabei: Kinder großzuziehen, ist eine wichtige Aufgabe in einem Land. Wer das tut, sollte keine Nachteile haben. Deshalb unterstützt der Staat Familien, etwa mit dem Kindergeld. Das ist für alle gleich - egal, wie viel die Eltern verdienen.

Das Kindergeld gibt es schon seit Jahrzehnten. Derzeit beträgt es jeden Monat mindestens 194 Euro für jedes Kind. Gezahlt wird es mindestens, bis man 18 Jahre alt ist.

Übrigens gibt es dieses Kindergeld auch, wenn das Kind nicht in Deutschland lebt, sondern nur die Eltern. Denn es kommt vor, dass Menschen aus anderen Ländern hier arbeiten, ihre Kinder aber weiter im Heimatland leben. Etwa, um dort zur Schule zu gehen.

Über dieses Kindergeld streiten gerade einige Politiker. Denn zuletzt ist die Zahl der Empfänger im Ausland gestiegen. Manche Leute vermuten, dass darunter auch einige Betrüger sind. Also Leute, die nur so tun, als hätten sie hier einen Job, um so an das Kindergeld zu kommen. Mit den 194 Euro kann man in ärmeren Ländern in Europa mehr für den Alltag kaufen als hier, etwa Essen und Kleidung.

Deshalb fordern einige Politiker nun, die Regeln zu ändern. Dann bekämen Eltern aus solchen Ländern nur ein niedrigeres Kindergeld. Es gibt aber auch Länder in Europa, in denen kosten alltägliche Dinge mehr als bei uns. Da müsste das Kindergeld dann höher sein.

Andere Politiker sagen, so wie es jetzt ist, werden alle in Europa gleich behandelt und niemand besser oder schlechter. Um Betrug zu verhindern, wäre es sinnvoller, mehr zu kontrollieren.