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Drei beherzte Schläge benötigte Bürgermeister und Schirmherr Gerhard Wirnshofer und dann hieß es im Festzelt unter Applaus „O’zapft is!“. Bernhard Sailer (links) vom Hofbräuhaus Traunstein und der Vorsitzende der Bulldog- und Oldtimerfreunde Grabenstätt Benjamin Wailand (oben am Rednerpult) schauten beim Anzapfen gespannt zu. Nach dem Ausschenken und vor dem ersten Schluck wurde natürlich ordentlich angestoßen. Foto: Müller

25 Jahre Bulldog- und Oldtimerfreunde Grabenstätt: Festabend mit Bieranstich, Ehrungen und Musik

Grabenstätt – Ein gelungenes zweitägiges Fest mit einem abschließenden großen Bulldog- und Oldtimertreffen haben die Bulldog- und Oldtimerfreunde Grabenstätt 1997 zu ihrem 25. Gründungsjubiläum gefeiert.


Beim samstägigen Festabend im Bierzelt am Eichbergfeld benötige Bürgermeister und Schirmherr Gerhard Wirnshofer im Beisein von Bernhard Sailer vom Hofbräuhaus Traunstein, zahlreicher Bürger und Ortsvereine drei kräftige Schläge und dann floss der süffige Gerstensaft unter Jubel und Applaus aus dem Fass in die leeren Maßkrüge und trockenen Kehlen.

Vor dem obligatorischen Anstoßen ertönte noch „Ein Prosit der Gemütlichkeit“ der Musikkapelle Grabenstätt, die von Christian Bergmann in luftiger Bierbank-Höhe dirigiert wurde.

Ein weiterer Höhepunkt war die Geschenkübergabe der Grabenstätter Ortsvereine an den Jubelverein. „Wir haben gehört, dass ihr euch eine Standarte zulegen wollt, damit die Leute auf Festen wissen, wer ihr seid“, wandte sich Trachtenvereinsvorsitzender Josef Fleischmann im Beisein zahlreicher Ortsvereinsvorstände an den Vorsitzenden des Bulldogvereins Benjamin Wailand und überreichte ihm eine finanzielle Unterstützung für die anstehende Anschaffung und ein eingerahmtes Glückwunschschreiben.

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Nach dem Anzapfen strahlten der Bürgermeister und Schirmherr Gerhard Wirnshofer (Mitte), der 1. Vorsitzende der Bulldog- und Oldtimerfreunde Grabenstätt Banjamin Wailand (rechts) und Bernhard Sailer vom Hofbräuhaus Traunstein mit einer frischen Maß Bier in der Hand um die Wette. Wirnshofer hatte drei kräftige Schläge benötigt. Foto: Müller

„Wir werden jetzt Angebote einholen und in Zukunft mit unserer Vereinsstandarte auf Festen zu sehen sein“, so Wailand. Im Namen der Gemeinde gratulierte Bürgermeister Wirnshofer und überreichte ein Präsent. Vorsitzender Wailand und dessen Stellvertreter Wolfgang Fechtig bedankten sich herzlich für die Unterstützung der Gemeinde.

„Ich freue mich riesig, dass ich bei eurem Fest die Schirmherrschaft habe übernehmen dürfen“, betonte Bürgermeister Wirnshofer in seiner Rede. Der Bulldogverein sei zwar noch ein vergleichsweise „junger Verein“, aber mit seinen vielfältigen Aktivitäten, auch im sozialen Bereich, sei er für die Dorfgemeinschaft und die Gemeinde unverzichtbar und längst eine „feste Größe“, lobte er. Wirnshofer zeigte sich davon überzeugt, dass es unter der heuer neu gewählten und personell veränderten Vereinsleitung um Wailand gut weitergehen werde.

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Eine finanzielle Unterstützung überreichte Trachtenvereinsvorstand Josef Fleischmann (Zweiter von links) im Namen der Grabenstätter Ortsvereine dem Bulldogverein, der sich eine Vereinsstandarte anschaffen möchte. Der Vorsitzende des Jubelvereins Benjamin Wailand (links) bedankte sich bei den zahlreich erschienenen Vereinsvorständen, die den Bulldog- und Oldtimerfreunden am Festabend zum „25-Jährigen“ gratuliert hatten. Foto: Müller

Auch Ehrungen langjähriger Mitglieder standen an. Für 25 Jahre Mitgliedschaft geehrt wurden Michael Otto und Johann Fadler. Ludwig Lukas und Alex Wimmer konnten diese Ehrung nicht persönlich entgegennehmen. Eine Ehrung für 20 Jahre Mitgliedschaft erhielt Joseph Pfeilstetter. „Ihr seids immer da, wenn wir euch brauchen“, bedankte sich 2. Vorstand Fechtig bei Familie Pfeilstetter. Conny Pfeilstetter, Rolf Mertens und Gudrun Gudewill sind ebenfalls seit 20 Jahren Mitglied. Für ihre 15-jährige Treue ehrte man Andy und Margit Renoth. Genauso lang dabei sind Werner Kreuz, Cornelia Laubengeiger sowie Franz und Hannelore Wiesholler. Auch die zehn- und fünfjährigen Mitglieder-Jubilare wurden geehrt.

In die Herzen ihrer Zuschauer tanzten, plattelten und sangen sich die Trachtenkinder des GTEV „Chiemgauer“ Grabenstätt. Während die Musikkapelle Grabenstätt den ersten Teil des Festabends mit zünftigen Blasmusik-Klängen bereicherte, sorgte ab 20 Uhr die heimische Kultband „Heavy Boys“ um Frontmann Joseph Pfeilstetter für beste Stimmung und Unterhaltung.

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Die Musikkapelle Grabenstätt unter der Leitung von Dirigent Christian Bergmann spielte beim Festabend der Bulldog- und Oldtimerfreunde Grabenstätt zünftig auf. Foto: Müller

Mit vielen mitreißenden Oldies und Ohrwürmern spielten und sangen sich die Musiker in die Herzen ihres Publikums und wurden zu Recht gefeiert. Für das leibliche Wohl der Gäste war auch mit herzhaften Brotzeiten und leckeren Kuchen bestens gesorgt. Zu späterer Stunde herrschte an der einladenden Bar Hochbetrieb. „Ein großes Dankeschön geht an alle Unterstützer im Hintergrund, denn ohne sie wäre der heutige Abend so nicht möglich gewesen“, bedankte sich Wailand bei seinem tollen Team und allen freiwilligen Helfern.

Eindrücke vom Festabend:

Eindrücke vom Bulldog- und Oldtimertreffen:

mmü