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25-Jährige bricht beim Wandern in Klamm plötzlich zusammen – mit Heli ausgeflogen

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Schneizlreuth: 25-jährige Wanderin bricht in Klamm zusammen – Bergwacht mit Heli im Einsatz
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Foto: Leitner, BRK BGL

Schneizlreuth – Eine akut erkrankte 25-jährige Urlauberin, die in der Aschauer Klamm zusammengebrochen war, musste am Montagnachmittag von Einsatzkräften der Bergwachten Bad Reichenhall und Teisendorf-Anger zusammen mit der Besatzung des Traunsteiner Rettungshubschraubers »Christoph 14« ausgeflogen werden.


Die Frau war auf dem Rundweg durch die Klamm zum Haiderhofer kollabiert, woraufhin ihre Begleiter umgehend Erste Hilfe leisteten und einen Notruf absetzten.

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Eine Fußmannschaft der Bergwacht ging vom Haiderhof aus zur Einsatzstelle. Gleichzeitig brachte der Heli die Notärztin und einen Bergretter per Tau zur Patientin. Die Einsatzkräfte versorgten die Frau notfallmedizinisch und brachten sie seilgesichert in der Trage aus dem Wald zu einem besseren Aufnahmepunkt, wo der Pilot die Patientin und die Notärztin mit dem Tau abholen und zum Haiderhof fliegen konnte. Dort stand bereits ein Rettungswagen des Reichenhaller Roten Kreuzes zur weiteren Versorgung bereit. Im Anschluss ging es mit dem Heli weiter zum Klinikum Traunstein. Zehn Bergretter waren gute zweieinhalb Stunden gefordert.

Bereits am Montagvormittag gegen 9.20 Uhr mussten die Bergwacht und der Landrettungsdienst des Reichenhaller Roten Kreuzes ins Kirchholz ausrücken, wo ein 35-Jähriger aus Sachsen auf dem Königsweg oberhalb des Friedhofs alleinbeteiligt mit seinem Radl gestürzt war. Die Einsatzkräfte versorgten den Verletzten notärztlich, transportierten ihn mit der Radtrage zur befestigten Straße und lieferten ihn dann in die Kreisklinik Bad Reichenhall ein.

Kurz nach 11 Uhr war ein 75-jähriger Reichenhaller alleinbeteiligt mit seinem E-Bike auf der Münchner Allee stadteinwärts gestürzt. Urlauber, die den Sturz beobachtet hatten, blieben vor Ort und leisteten Erste Hilfe. Eine Rettungswagen-Besatzung versorgte ihn und brachte ihn dann mit nach erster Einschätzung leichten Verletzungen in die Kreisklinik. Beamte der Reichenhaller Polizei nahmen beide Radunfälle auf.

Gegen 21.45 Uhr meldeten dann noch Anwohner aus Anger vermeintliche Lichtzeichen auf der Nordseite des Hochstaufens. Die Bergwacht klärte die Sichtungen ab, wobei es sich ziemlich sicher nur um Bergsteiger handelte, die zu später Stunde noch im Aufstieg waren.

red/BRK BGL