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Skibergsteiger Toni Palzer bei den Österreichischen Meisterschaften vorne

30 Minuten für 820 Höhenmeter

Saalbach-Hinterglemm – Der Titel »Österreichischer Meister« gehört Toni Palzer zwar nicht. Doch der Ramsauer war bei den österreichischen Meisterschaften im Skibergsteigen am Samstag in Saalbach-Hinterglemm das Maß der Dinge und siegte in dem Aufstiegsrennen mit Abstand.

Mit Toni Palzer war ein Ramsauer bei den Österreichischen Meisterschaften im Skibergsteigen das Maß der Dinge. (Foto: Seeberger)

Recht viel Schnee gibt es aktuell nirgends in Österreich, doch im Pinzgau schafften es die Veranstalter der Schönleiten Trophy, die Rennstrecke trotz klassischem Weihnachtstauwetter nahezu komplett in Weiß zu halten. Dank eines enormen Einsatzes des Skiclubs Viehhofen und der Bergbahnen Saalbach-Hinterglemm konnte eine Ersatzstrecke hervorgezaubert werden, die einer Österreichischen Meisterschaft Vertical absolut würdig war. Der Aufwand wurde mit knapp über 200 Startern belohnt, die sich im Glemmer Tal trafen, um sich auf den 820 Höhenmetern auf der langen Distanz (Herren Senior und Masters) beziehungsweise den 550 Höhenmetern auf der kurzen Strecke (Damen, Junior und Cadet) zu duellieren.

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Um den Tagessieg gab es jedoch keinen Zweikampf – Favorit Toni Palzer zeigte einmal mehr seine Stärke und präsentierte mit einer Zeit von 30:11,33 Minuten einen Start-Ziel-Sieg der Sonderklasse. Der junge Ramsauer hatte von Beginn weg deutlichen Vorsprung. Dahinter erreichte der Slowene Nejc Kuhar als Zweiter mit einer Zeit von 32:24,50 Minuten das Ziel, erst knapp danach kam der erste Österreicher und damit der neue Österreichische Meister: Der Tiroler Armin Neurauter sicherte sich dieses Jahr den Titel.

Bei den Damen war die Abtenauerin Michaela Essl das Maß aller Dinge und erreichte mit einer Zeit von 26:10,38 sowohl den Tagessieg als auch den Meistertitel. Knapp verfolgt von der Osttiroler Bergläuferin Susanne Mair.

Die weiteren Platzierungen der Berchtesgadener: 12. Cornelius Unger 35:12,83, 16. Sepp Huber 36:09,18, 20. Lukas Graßl 37:02,83, 35. Max Palzer 40:21,78, 53. Florian Aschauer 43:35,28. UK