weather-image
27°

32 Millionen Rubel im Dienst unterschlagen

0.0
0.0
Bildtext einblenden
Foto: Bundespolizei

Schwarzbach – Die Bundespolizei hat am Samstag einen Russen hinter Gitter gebracht. Er wurde seit April mit internationalem Haftbefehl gesucht. In seinem Heimatland droht ihm eine mehrjährige Haftstrafe.


In der Grenzkontrollstelle auf der A8 bei Schwarzbach stoppten die Beamten einen Pkw mit russischen Kennzeichen. Bei der Überprüfung der Personalien des Fahrers stießen die Beamten auf eine Fahndungsnotierung. Der 38-Jährige soll als Geschäftsführer einer städtischen Gemeinschaft in Russland Firmengelder unterschlagen haben. Unter Missbrauch seiner Stellung hatte er Betriebskosten unter einem Vorwand neu kalkuliert und die Restbeträge in die eigene Tasche gesteckt. Insgesamt erlangte er auf diese Weise etwa 32 Millionen russische Rubel. Im Frühjahr ist er von einem Gericht in Russland wegen Betrugs und Unterschlagung in erheblichem Umfang zu einer 10-jährigen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Offenbar hatte er sich jedoch schon im Herbst des vergangenen Jahres ins Ausland abgesetzt.

Anzeige

Die Bundespolizei schaltete die Generalstaatsanwaltschaft ein. Auf richterliche Anordnung hin wurde der Festgenommene in eine Münchner Haftanstalt gebracht. Er wird voraussichtlich schon bald den russischen Behörden überstellt.

Pressemeldung der Bundespolizei