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38-Jähriger klebte ungültige Zulassungsplakette auf

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Foto: dpa/Michael Reichel

Burghauser Schleierfahnder bewiesen „Fingerspitzengefühl“ und kamen Betrug mit Zulassungsplakette auf die Spur.

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Erharting - Bei der Außerbetriebsetzung seines Mercedes im Dezember 2016 hatte der Besitzer, ein 38-jähriger deutscher Staatsbürger, bereits mitgedacht: Er löste die abgelaufenen Zulassungsplaketten sehr umsichtig von den Kennzeichenschildern ab und bewahrte sie sicherheitshalber auf. Und tatsächlich kam der Tag, an dem er glaubte, die Plaketten wieder verwenden zu können. Der findige Halter klebte die alten Plaketten wieder auf die alte Kennzeichenschilder und setzte sich persönlich hinters Steuer. Zu seinem Pech kontrollierten ihn aber am Autohof Frixing die Burghauser Schleierfahnder und stellten fest, dass das Auto laut Polizeicomputer eigentlich außer Betrieb gesetzt war. Daraufhin nahmen die Fahnder die Zulassungsplaketten genauer in Augenschein und siehe da - mit etwas Fingerspitzengefühl ließen sie sich in einem Stück ablösen. Den Pkw-Besitzer erwarten nun Anzeigen wegen Urkundenfälschung, Vergehen gegen Pflichtversicherungsgesetz und Abgabenordnung sowie Fahren ohne Zulassung.