433 Tage hinter Gitter: Bundespolizei verhaftet gesuchten Urkundenfälscher

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Foto: Bundespolizei Freilassing

Schwarzbach - Am Mittwoch hat die Bundespolizei an der Grenzkontrollstelle Schwarzbach einen 51-jährigen Nordmazedonier verhaftet. Der Mann muss nun für längere Zeit hinter Gitter.


Am Mittwochfrüh kontrollierten Beamte der Bundespolizei einen Reisebus mit deutscher Zulassung. Bei der Überprüfung der Personalien eines 51-jährigen Fahrgastes stellten die Beamten fest, dass ein Haftbefehl gegen ihn vorlag.

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Wegen Urkundenfälschung war der einschlägig vorbestrafte Nordmazedonier im Jahr 2015 zu einer Gefängnisstrafe von zwei Jahren und sechs Monaten verurteilt worden. Nachdem er diese teilweise verbüßt hatte, wurde er im Jahr 2017 in seine Heimat abgeschoben und ein befristetes Einreiseverbot gegen ihn verhängt.

Zudem ermittelten die Beamten, dass der Nordmazedonier versucht hatte, unter Angaben falscher Personalien eine deutsche Aufenthaltserlaubnis zu erlangen.

Da der 51-Jährige nun wieder nach Deutschland einreisen wollte, muss er noch eine Restfreiheitsstrafe von 433 Tagen absitzen. Die Bundespolizisten lieferten ihn in eine Justizvollzugsanstalt ein.

fb/red


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