weather-image
24°

76-Jährige starb bei Wohnhausbrand

0.0
0.0
Bildtext einblenden
120 Feuerwehrmänner und -frauen waren bei dem verheerenden Brand in Pittenhart im Einsatz. Für die 76-jährige Hauseigentümerin kam jedoch jede Hilfe zu spät. (Foto: FDL/Lamminger)

Pittenhart – Bei einem Wohnhausbrand in Nöstlbach am Abend des zweiten Weihnachtsfeiertags ist eine 76-jährige Frau ums Leben gekommen. Ihr 81-jähriger Ehemann erlitt eine Rauchgasvergiftung und kam zur Behandlung in ein Klinikum. Weitere Personen befanden sich nicht im Gebäude. Das Wohnhaus wurde bei dem Feuer größtenteils zerstört. Die Polizei schätzt den entstandenen Sachschaden auf rund 150 000 Euro.


Gegen 18.40 Uhr hatte die Integrierte Leitstelle Traunstein Alarm für die Feuerwehren Pittenhart, Obing und Trostberg sowie Höslwang und Eggstätt aus dem Landkreis Rosenheim ausgelöst. Zuvor war ein Notruf bei der Polizei-Einsatzzentrale in Rosenheim eingegangen, mit dem der Brand des Wohnhauses gemeldet worden war.

Anzeige

Als die ersten Löschmannschaften am Brandort eintrafen, stand das Wohngebäude in Vollbrand. Flammen züngelten aus den Fenstern und Türen sowie aus dem Dach. Sofort rüsteten sich zahlreiche Feuerwehrler mit Atemschutzgeräten aus, rückten in das brennende und verrauchte Gebäude vor und suchten die Räumlichkeiten nach der vermissten 76-Jährigen ab. Die leblose Frau konnte noch ins Freie gebracht werden, wo Notarzt und BRK-Rettungsdienst sofort mit Wiederbelebungsmaßnahmen begannen. Für die Hauseigentümerin kam jedoch jede Hilfe zu spät. Sie verstarb noch am Brandort.

Ihr 81-jähriger Mann konnte sich selbstständig aus dem Haus retten. Er zog sich eine Rauchgasvergiftung zu und wurde nach notärztlicher Behandlung vor Ort in ein Krankenhaus gebracht. Außer dem Ehepaar befand sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs niemand in dem Einfamilienhaus.

Die Löscharbeiten dauerten bis gegen Mitternacht. Die Ortswehr Pittenhart übernahm die Brandwache. Insgesamt waren rund 120 Feuerwehrmännern und -frauen im Einsatz, unterstützt von Kreisbrandmeister Christian Schnebinger und Christof Grundner, Fachkreisbrandmeister für Atemschutz. Auch zwei Rettungswagen des BRK und ein Notarzt waren im Einsatz, ebenso mehrere Beamte der Polizeiinspektion Trostberg. Das Kriseninterventionsteam Traunstein betreute den 81-jährigen Ehemann der Verstorbenen und kümmerte sich um weitere Betroffene.

Was das verheerende Feuer verursacht hat ist noch unklar. Die Kriminalpolizeiinspektion Traunstein hat vor Ort die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen, ebenso zur Todesursache der 76-jährigen Frau. pv