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77 Prozent für Kostenbeteiligung der Fußballvereine

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Ein Mehrheit der Bundesbürger möchte, dass sich die Clubs an den Kosten für Polizeieinsätze beteiligen. Foto: Marius Becker Foto: dpa

Berlin (dpa) - Gut drei Viertel der Bundesbürger haben sich für eine Beteiligung der Fußball-Bundesligavereine an den Kosten für Polizeieinsätze ausgesprochen.


77 Prozent der Befragten sind dafür, wie das ZDF-»Politbarometer« ergab. Nur rund jeder Fünfte (21 Prozent) sprach sich gegen eine derartige Forderung aus. Bei der Zahl der Befürworter zeichnet sich damit ein positiver Trend ab. Vor zwei Wochen hatten bei einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov noch 68 Prozent der Befragten geäußert, dass die Fußballclubs einen Teil der Ausgaben für Polizeieinsätze tragen sollten. Demgegenüber wollten 24 Prozent, dass die Kosten allein von den Ländern beglichen werden.

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Der Bremer Senat hatte mit seiner Ankündigung für Aufsehen gesorgt, die Deutsche Fußball Liga an den Kosten für Polizeieinsätze bei sogenannten Risikospielen beteiligen zu wollen. Das Innenministerium von Nordrhein-Westfalen plant die Reduzierung der Einsatzkräfte bei einigen Partien.

Für die repräsentative Erhebung befragte die Forschungsgruppe Wahlen vom 19. bis 21. August 1264 zufällig ausgewählte Wahlberechtigte.

Mitteilung zum ZDF-Politbarometer