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78 Staatspreise in der Berufsschule II Traunstein

Traunstein - Der große Stolz war dem ständigen Vertreter des Schulleiters, Studiendirektor Helmut Götzinger, bei der Schulabschlussprüfung der Staatlichen Berufsschule II Traunstein vom Gesicht abzulesen. Von den 371 Prüfungsteilnehmern haben 78 einen Notendurchschnitt von 1,5 oder besser erreicht und damit einen Staatspreis bekommen. »Und von diesen wiederum haben 17 Absolventen den Traumdurchschnitt von 1,0 erreicht«, erklärte er.

Zusammen mit dem stellvertretenden Landrat Sepp Konhäuser verlieh er die Staatspreise mit Geld von der Regierung von Oberbayern, vom Förderverein der Berufsschule und vom Landkreis. Einen Notendurchschnitt von 1,0 erreicht haben Anja Haggenmiller (Drs. Hörterer, Staudach-Egerndach), Corinna Haider (Verwaltungsgemeinschaft Marktl), Renate Helminger (Kliniken Südostbayern AG, Traunstein), Veronika Leitermann (Gutwald Rechtsanwalts GmbH, Traunstein), Stefan Schwankl (Hubert Reh & Kollegen, Steuerbera-tungs GmbH & Co KG, Traunstein), Isabell Späth (Adler-Apotheke, Übersee), Stefanie Überall (Landratsamt Berch-tesgadener Land, Bad Reichenhall), Regina Vogl (Kliniken Südostbayern AG, Bad Reichenhall), Kerstin Boos (Foto Zannantonio, Traunstein), Sonja Herbst (Drs. Reiter und Vogt-Reiter, Bad Reichenhall), Sandra Hetzel (Dragenopharm, Tittmoning), Monika Hunklinger (Landratsamt Berchtesgadener Land, Bad Reichenhall), Melanie Kaindl (Bundeswehr-Dienstleistungszentrum, Bad Reichenhall), Susanne Nau (Rechtsanwaltskanzlei Falko Hübner, Laufen), Franziska Scheck (Landratsamt Traunstein), Bernhard Scholz (Aldi, Traunstein) und Renée Sieber (Ecolab Engineering GmbH, Siegsdorf).

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»Bei schulischen Spitzenleistungen geht es darum, ein Ziel zu haben, es fest in den Blick zu nehmen und einen guten Abschluss zu erreichen«, betonte Götzinger. Es gehe aber auch darum, seine Begabung zu erkennen und in vielen Prüfungen zu zeigen. Dazu hätten die Schulabgänger Durchhaltevermögen bewiesen, manche Schwierigkeit überwunden und sich mit großem Engage-ment und Interesse der Schule gewidmet.

Von einem Teilziel, das sie erreicht hätten, sprach der stellvertretende Landrat Konhäuser. »Sie haben Hervorragendes geleistet. Dies verdeutlicht den Ehrgeiz und den Einsatz junger Menschen«, sagte er. Er wies aber auch auf die gute Zusammenarbeit von Berufsschule und Ausbildungsbetrieben im Dualen Ausbildungssystem hin. »Die Betriebe schaffen eine gute Basis an Wissen, das in der Berufsschule hervorragend vertieft wird.« Lehrer und Eltern hätten ebenfalls einen wichtigen Beitrag zur Förderung der jungen Leute geleistet und sie während der Ausbildung auf ihrem oftmals steinigen Weg begleitet. »Wer die Be-rufsschule II absolviert hat, hat in jeder Hinsicht viele Erfahrungen mitgenommen und ist für seine Zukunft im Berufsleben gewappnet«, war Konhäuser überzeugt. So hätten 61 Absolventen den mittleren Schulabschluss erhalten.

»Wir setzen auf die ›Generation Hoffnung‹«, meinte Oberbürgermeister Manfred Kösterke. Beim Abschluss habe es Masse und Klasse gegeben. Nun seien sie im Beruf für sich selbst verantwortlich. Er habe die berechtigte Hoffnung, dass sich die Gesellschaft auf sie ver-lassen könne. »Sie sollen, werden, müssen und können die Betriebe mittragen«, unterstrich der Oberbürgermeister. Dies sei für die Region wichtig, um Abgänge aus dem ländlichen Raum zu verhindern.

»Wir alle können sehr stolz auf uns sein«, sagte die Schülersprecherin Kerstin Boos. Denn selbst der beste Lehrer könne nicht helfen, wenn die eigene Motivation fehle, sich hinter die Aufgaben zu setzen und zu lernen. Die Lehrer hätten sie mit großem Engagement, viel Verständnis und der oftmals nötigen Geduld auf die Prüfungen vorbereitet. Dafür gebühre ihnen Respekt und Anerkennung. »Sie haben es geschafft, uns junge Menschen dem Erwachsenwerden ein Stück näher zu bringen«, so die Schülersprecherin. Bjr