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90 Gebiete in der engeren Auswahl

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Atommüll-Lager
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Welche Flächen sind geeignet, um den Atommüll zu lagern? Das zeigten Fachleute mit einer Karte. Foto: Kay Nietfeld/dpa Foto: dpa

Wohin mit dem gefährlichen Müll? Unter die Erde! Da sind sich viele Fachleute einig. Doch wo genau? Bei dieser Frage geht der Streit los. Das Problem ist gefährlicher Atommüll aus Atomkraftwerken. Er entsteht etwa, wenn dort Strom produziert wird.


Der Müll gibt jahrtausendelang gefährliche Strahlung ab, die uns krank machen kann. Deswegen suchen Fachleute schon lange nach einem Ort, an dem der Müll sicher lagern kann. Doch kaum jemand will diesen Ort bei sich in der Nachbarschaft haben.

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Fachleute haben am Montag einen Bericht vorgelegt. Darin stehen Regionen, die für so ein Lager geeignet sind. 90 Gebiete kamen in die engere Auswahl. Sie liegen in allen Bundesländern, bis auf das Saarland. In Bayern und Niedersachsen sind besonders viele Gebiete geeignet. Das liegt etwa an dicken Gesteinsschichten dort im Boden.

Um den Bericht gab es am Montag viel Aufregung. Politiker aus Bayern etwa sagten: Bayern sei schlechter geeignet als andere Bundesländer. Das aber machte andere Politiker sauer. Einer erklärte: »Es gibt in diesem Auswahlverfahren keine Extrawürste für niemanden.«