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90 Schlittenhunde-Kilometer an drei Tagen

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Foto: Bittner

Inzell – 4000 Zuschauer verfolgten am großen Schlittenhunde-Wochenende die 76 Musher mit ihren rund 600 Hunden, die sich im Renn-Fieber ihren Weg durch die Wintersportmetropole bahnten.


Bei den Langdistanzen, die beim internationalen Schlittenhunderennen in erster Linie über frisch gefallenen Schnee führten, ging es weitaus gemütlicher zu als bei den Sprintern, die seit 2005 stets in Inzell zu Gast waren.

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Nach der großen Europameisterschaft vor exakt einem Jahr für alle Klassen wechselte der Ort heuer einmal ausschließlich zu Long- und Middledistance-Bewerben. Diesmal kamen 76 Musher mit ihren rund 600 Hunden und sorgten für ein buntes Bild im und rund ums Stake-Out. Dabei wurden sie an den drei Tagen von rund 4000 Zuschauern beobachtet, eine Steigerung zu den Vorjahren, die Europameisterschaft 2017 ausgenommen – letztes Jahr kamen an fünf Tagen über 10 000 Besucher nach Inzell.

Im Ziel muss für jeden Hund noch ein Kilo Futter mit an Bord sein, aufbewahrt im Hundeschlitten. Dazu wärmende Getränke und ein Frühstück für die Musher. Stichprobenartig wurde nach den Läufen kontrolliert, ob sich die Musher an die Regeln gehalten hatten.

Übrigens: Die Rennen in Inzell sollen auch 2019 wieder stattfinden, soviel konnte Organisator Wolfgang Fehringer schon jetzt verraten. bit/ red