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In Wahllokalen

Ärger um ausradierbare Bleistifte

Rom (dpa) - Beim Referendum über eine Verfassungsreform in Italien hat es Klagen über die in den Wahlkabinen ausliegenden Stifte gegeben. Dutzende Bürger aus verschiedenen Teilen des Landes schrieben in sozialen Netzwerken, dass dort Stifte verwendet würden, deren Schrift ausradierbar sei.

Verschiedene Wähler hätten sich bei den Vorständen der Wahllokale beschwert, meldete die Nachrichtenagentur Ansa.

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«Weil ich Lehrerin bin, habe ich immer ein Etui mit Bleistiften und Radiergummi dabei. Ich habe es ausprobiert und das Kreuz ist verschwunden», zitierte Ansa die Pädagogin Rita Farricelli in der Stadt Isernia.

Die Gegner der Verfassungsreform nutzten die Berichte: «Verrückt!!! Es kommen die ersten Meldungen rein, dass die Wahlstifte mit einem einfachen Radiergummi zu löschen sind», schrieb der Chef der rechtspopulistischen Lega Nord, Matteo Salvini, auf Facebook.