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Ärzte beklagen Missstand - Hunderttausende ohne Krankheitsschutz

Berlin (dpa) - Deutschlands Ärzte fordern großzügigere Regeln für die Behandlung Hunderttausender Ausländer ohne Krankenversicherung oder klaren Aufenthaltsstatus. Es dürfe nicht sein, dass Menschen mit Migrationshintergrund aus Angst vor Abschiebung oder wegen eines fehlenden Versicherungsschutzes gar nicht oder erst sehr spät einen Arzt aufsuchen. Das sagte der Menschenrechtsbeauftragte der Bundesärztekammer, Ulrich Clever. Der Chef der Ethikkommission der Kammer, Urban Wiesing, sagte, Ärzte könnten oft die Schweigepflicht nicht einhalten oder müssten nötige Therapien unterlassen.

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