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Österreich erster DFB-Verfolger - Bosnien auf WM-Kurs

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Torschütze
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David Alaba jubelt über sein Tor zum 1f:0 gegen Schweden. Foto: Herbert Neubauer Foto: dpa
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Der Österreicher Marc Janko (r) macht das zweite Tor gegen Schweden. Foto: Georg Hochmuth Foto: dpa
Torjubel
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Die Portugiesen freuen sich über das Tor zum 1:0 von Helder Postiga (M) gegen Russland. Foto: Mario Cruz Foto: dpa
Zweikampf
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Der Tscheche Petr Jiracek (l) kämpft mit dem Italiener Ignazio Abate um den Ball. Foto: Filip Singer Foto: dpa
Ballbesitz
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Bosnien-Herzgowinas Vedad Ibisevic (l) etzt sich gegen den Letten Pavels Mihadjuks durch. Foto: Valda Kalnina Foto: dpa
Hoffnungsträger
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Der Belgier Kevin De Bruyne feiert sein Tor zum 1:0 gegen Serbien. Foto: Thierry Roge Foto: dpa
Ausgleich
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Jakub Blaszczykowski (r) hat den Treffer zum 1:1-Ausgleich für Polen gegen Moldau erzielt. Foto: Radek Pietruszka Foto: dpa

Berlin (dpa) - Österreich bleibt erster Verfolger der deutschen Fußball-Nationalmannschaft auf dem Weg zur WM 2014 in Brasilien. Das Austria-Team gewann in Wien mit 2:1 gegen Schweden und festigte in der Gruppe C mit elf Punkten Platz zwei hinter der diesmal spielfreien DFB-Auswahl (16).


Die Skandinavier fielen mit acht Zählern auf Rang vier hinter Irland (11) zurück, das die Färöer mit 3:0 bezwang. Schweden kann am Dienstag mit einem Heimsieg gegen die Insel-Kicker vor der Sommerpause auch noch auf elf Punkte kommen.

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Ein Elfmetertor von Bayern-Abwehrspieler David Alaba (26. Minute) und der Treffer von Marc Janko (32.) lassen die Österreicher weiter von der ersten WM-Teilnahme seit 1998 träumen. Johan Elmander (82.) gelang nur noch der Anschluss. In Dublin machte der neue irische Rekord-Nationalspieler Robbie Keane mit drei Toren (5./56./81.) den Erfolg gegen den Außenseiter aus dem Nordatlantik perfekt.

Portugal hält in der WM-Qualifikation wieder alle Trümpfe in der Hand. Das Team von Trainer Paulo Bento gewann in Lissabon mit 1:0 gegen Russland und löste die Sbornaja vor der Sommerpause als Spitzenreiter der Gruppe F ab. Allerdings haben die erstmals in der WM-Ausscheidung bezwungenen Russen zwei Spiele weniger bestritten. Helder Postiga (9.) erzielte das Siegtor für die Portugiesen, die die Tabelle mit 14 Punkten vor Russland (12) und Israel (11) anführen.

Der vierfache Weltmeister Italien hielt durch ein torloses Unentschieden in Prag gegen Tschechien Kurs auf die Endrunde im kommenden Jahr. Nach einer Gelb-Roten Karte für Mario Balotelli (72.) überzeugte bei der Generalprobe für den in einer Woche beginnenden Confederations Cup vor allem die Abwehr der Azzurri, die mit 14 Zählern Platz eins in der Gruppe B festigten.

In der Gruppe A ist Belgien nach dem 2:1 gegen Serbien zumindest Platz zwei und damit die Teilnahme an der Relegation schon sicher. Der von mehreren Clubs umworbene Bremer Kevin De Bruyne (13.) hielt die »Roten Teufel« mit seinem Führungstor in Brüssel auf WM-Kurs. Mit 19 Punkten setzte sich das zuletzt 2002 für eine WM qualifizierte Belgien von Kroatien (16) ab, das in Zagreb eine überraschende 0:1-Heimniederlage gegen Schottland kassierte. Albanien verpasste mit dem 1:1 gegen Norwegen die Chance, die Schweiz vorerst als Spitzenreiter der Gruppe E abzulösen. Die Eidgenossen bestreiten ihre Partie gegen Zypern erst an diesem Samstag.

Eine mögliche Vorentscheidung im Kampf um das WM-Ticket vergab Montenegro in der Gruppe H mit dem 0:4 gegen die Ukraine. Denis Garmasch (52.), Jewgeni Konopljanka (77.), Artem Fedetsky (85.) und Roman Bezus (90.) machten die Überraschung in Podgorica perfekt. Montenegro (14) verpasste damit die Chance, sich von Verfolger England (12) abzusetzen. Auch die Ukrainer (11) wittern nun wieder ihre Chance. Polen (9) ist nach dem 1:1 in Moldau wohl aus dem WM-Rennen. Das Tor von BVB-Profi Jakub Blaszczykowski (7.) reichte in Chisinau nicht zum Sieg.

Bosnien-Herzegowina kam der ersten WM-Teilnahme ein großes Stück näher. Die Elf vom Balkan gewann in Riga mit 5:0 gegen Lettland und baute mit 16 Punkten ihre Führung in der Gruppe G weiter aus. Unter den Torschützen waren auch Bundesliga-Profi Vedad Ibisevic vom VfB Stuttgart und der frühere Wolfsburger Edin Dzeko. Griechenland (13) behauptete den zweiten Rang durch einen 1:0-Sieg in Vilnius gegen Litauen. Dagegen erhielten die WM-Ambitionen der Slowakei (9) durch das blamable 1:1 in Vaduz gegen Liechtenstein einen empfindlichen Dämpfer.