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Österreicher kollidiert mit vier entgegenkommenden Autos – tot

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Tödlicher Frontal-Unfall auf B20 bei Schützing/Marktl im Landkreis Altötting
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Ein 51-jähriger Autofahrer geriet am Dienstagabend auf der B20 bei Schützing im Gemeindegebiet von Marktl am Inn in den Gegenverkehr und krachte dort in vier entgegenkommende Fahrzeuge. Er verstarb noch am Unfallort. Eine Frau in einem der Fahrzeuge wurde schwer verletzt und kam per Helikopter ins Krankenhaus. (Fotos: Freiwillige Feuerwehr Marktl)
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Marktl am Inn – Noch an der Unfallstelle verstarb am Dienstagabend ein Österreicher nach einem folgenschweren Frontalzusammenstoß mit vier entgegenkommenden Fahrzeugen auf der B20 bei Schützing zwischen Marktl und Burghausen.

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Ein 51-jähriger Österreicher war gegen 18.25 Uhr auf der Bundesstraße 20 von Marktl in Fahrtrichtung Burghausen unterwegs. Auf Höhe Schützing geriet er aus bislang unbekannter Ursache auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort frontal mit mehreren Autos im Gegenverkehr. Für den Unfallverursacher kam leider jede Hilfe zu spät: Er wurde mit schwersten Verletzungen in seinem Fahrzeug eingeklemmt und verstarb noch an der Unfallstelle.

Hubschrauber fliegt schwerverletzte Frau ins Krankenhaus

Eine 53-jährige Frau aus dem Landkreis Rottal-Inn wurde ebenfalls in ihrem Wagen eingeklemmt und schwer verletzt. Nachdem sie von den Einsatzkräften der Feuerwehren aus Marktl und Burghausen mit hydraulischen Rettungsgeräten aus dem Fahrzeugwrack befreit worden war, wurde sie mit einem Hubschrauber ins Krankenhaus eingeflogen. Die Insassen der anderen drei Fahrzeuge konnten sich selbstständig aus ihren Autos befreien. Sie wurden vom Rettungsdienst versorgt und in die umliegenden Krankenhäuser eingeliefert.

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Foto: Freiwillige Feuerwehr Marktl

Die drei weiteren am Unfall beteiligten Fahrzeugführer wurden leicht verletzt in die umliegenden Krankenhäuser gebracht.

Insgesamt waren fünf Fahrzeuge an dem Unfall beteiligt; an allen entstand Totalschaden. Zur Klärung der genauen Unfallursache wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft ein Gutachter beauftragt. An der Unfallstelle befanden sich rund 50 Einsatzkräfte der Feuerwehren Marktl, Marktlberg und Burghausen sowie zahlreiche Kräfte des Rettungsdienstes. Die B20 war für die Unfallaufnahme über mehrere Stunden komplett gesperrt.