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Österreicher Schnellster auf den Untersberg

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Beim Start hielt sich Raimund Reindl (Nummer 8) noch zurück. Schließlich sollte der Österreicher aber als Erster beim Stöhrhaus ankommen. (Foto: Wechslinger)

Als neuen Untersberg-Kaiser hat man am Wochenende Raimund Reindl gekrönt. Der Österreicher war Schnellster beim Stöhrhauslauf, Kaiserin wurde Nathalie Sunkler aus Marktschellenberg, die als einzige Frau schon zuvor als Siegerin feststand.


Ein kleines, aber feines Feld wies der 13. Stöhrhauslauf von der Maria Gern zum Schutzhaus am Untersberg über 6,9 Kilometer und einen Höhenunterschied von 1 190 Metern auf. Mit Gerhard Wörndl (2008), Martin Schider (2011) und Raimund Reindl (2016) waren drei ehemalige Sieger des Stöhrhauslaufes am Start. Reindl verbesserte seine Siegerzeit aus dem Jahr 2016 von 52:54 auf 51:59 Minuten, blieb dabei aber vom Streckenrekord Toni Palzers aus dem Jahr 2013 mit 45:24 Minuten doch ein großes Stück entfernt.

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Von Heinz Vonderthann 2005 erfunden, nehmen am Stöhrhauslauf in jedem Jahr zwischen 30 und 40 Teilnehmer teil. Eine perfekte Unterstützung erfuhren die Läuferinnen und Läufer vom SC Maria Gern um Vorstand Sebastian Rasp. Dieses Mal stellten sich 28 Teilnehmer der Herausforderung, bei der erstmals auch wieder zwei reine Geher dabei waren, die eineinhalb Stunden gebraucht haben.

Die Ergebnisse: 1. Raimund Reindl (Lauftreff Nußdorf am Haunsberg) 51:59 Minuten, 2. Martin Leitner (BMK Jettenberg) 52:06, 3. Christoph Walch (SG Schönau) 54:16, 4. Max Kurz 54:46, 7. Simon Kurz 57:40, 8. Markus Hölzl (alle Berchtesgaden) 57:54, 11. Bernhard Fegg 1:00:02, 12. Michael Hasenknopf (beide Maria Gern) 1:01:58, 14. Peter Sunkler (Marktschellenberg) 1:04:46, 17. Manfred Huber 1:06:48, 18. Florian Aschauer 1:07:55, 23. Michael Vogl 1:13:15, 24. Max Hasenknopf (alle Berchtesgaden) 1:16:37, 26. und Damensiegerin Nathalie Sunkler (Marktschellenberg) 1:27:04. cw