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Österreicher und Schweizer am Götschen vorne

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Dominik Schwaiger vom WSV Königssee konnte sich nicht wie gewünscht in Szene setzen und musste sich mit Platz 9 begnügen. (Fotos: Wegscheider)
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Philipp Porwol vom WSV Bischofswiesen erwischte nicht seinen besten Tag und konnte seinem Namen als »Mister Götschen« an diesem Tag nicht gerecht werden. Mit Startnummer 25 fuhr er auch auf Platz 25.

Kurzfristig wurden zwei FIS-Riesenslaloms der Herren am Regionalzentrum Götschen durchgeführt. Eigentlich hätten diese Bewerbe am Wochenende am Krautkaserhang/Jenner stattfinden sollen, doch aufgrund der miserablen Wettervorhersage mit Starkregenfällen und Unwetterwarnung für das Berchtesgadener Land hatten sich die Verantwortlichen entschieden, eine Rennverschiebung durchzuführen. Nun hat man diese zwei Riesenslaloms am Götschen nachgeholt und die Voraussetzungen waren wegen der warmen Witterung auch nicht besonders rosig. Allerdings arbeiteten Damen- und Herrentrainer sehr gut zusammen und gemeinsam konnte den knapp 80 Sportlern aus elf Nationen mit dem Einsatz von enorm viel Brezensalz eine sehr annehmbare Piste präsentiert werden. Wegen der aufwendigen Streckenbearbeitung wurde der Start um zwei Stunden nach hinten verschoben, um die Gesundheit der Skisportler nicht zu gefährden.


Aus deutscher Sicht hätte man sich jedoch ein besseres Ergebnis gewünscht. In beiden Rennen dominierten die Rennfahrer aus den Nachbarländern aus Österreich und der Schweiz. Mit Dominik Schwaiger vom WSV Königssee auf Rang 9 im ersten Rennen und Bastian Meisen vom SC Garmisch auf Position 8 in Rennen zwei landeten die DSV-Fahrer unverhofft weit hinten.

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Einen Doppelsieg der Österreicher durch Niklas Köck und Magnus Walch gab es in der ersten Veranstaltung. Rang 3 ging an Stefan Rogentin aus der Schweiz vor dem Schweden Mattias Rönngren. Nach dem Achtplatzierten Dominik Schwaiger fuhr der zweitbeste Deutsche Adrian Meisen auf Platz 13 und Roman Frost vom SC Bayer Leverkusen/CJD als Bester der Klasse U 18 landete auf Rang 16. Ferdinand Dorsch vom SC Schellenberg kam auf Rang 25, Philipp Porwol vom WSV Bischofswiesen auf Platz 33.

Im zweiten Rennen, das gleich im Anschluss nach einer kurzen Präparierungspause über die Bühne ging, gab es einen Schweizer Doppelsieg durch Stefan Rogentin und Cedric Roger. Niklas Köck musste sich diesmal mit Platz 3 begnügen. Adrian Meisen war diesmal der Beste aus der DSV-Garde und wurde Achter. Dominik Schwaiger belegte Platz 14 und Toni Grammel vom SV Kressbronn fuhr auf Rang 16. In der Klasse U 18 war am Nachmittag Moritz Fletscher (SZ Ehingen) der schnellste Fahrer, was im Gesamtklassement Position 22 bedeutete. Lokalmatador Philipp Porwol vom WSV Bischofswiesen klassierte sich als 25. im Mittelfeld aller Starter. Dahinter kamen aus heimischer Sicht noch Ferdinand Dorsch auf Platz 29 und Jonas Bolz vom WSV Bischofswiesen auf Platz 33.

Auffallend war, dass es in beiden Rennen sehr wenige Ausfälle gab, was auch auf die wirklich gut präparierte Strecke zurückzuführen ist und vor allem auch auf die Kurssetzer Markus Lenz und Stephan Kurz, die sich als Meister ihres Fachs präsentierten. Helmuth Wegscheider

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