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Über 100 Tote bei Unwetterkatastrophe

Mocoa (dpa) - Bei Überschwemmungen und Erdrutschen sind in der kolumbianischen Stadt Mocoa mindestens 102 Menschen ums Leben gekommen. 185 Einwohner sind verletzt worden und weitere 200 werden vermisst, wie die Feuerwehr mitteilte. Ganze Wohnviertel wurden unter Schlammmassen begraben. Nach heftigem Regen waren drei Flüsse über die Ufer getreten. Präsident Juan Manuel Santos sagte eine Kuba-Reise ab, um in die Katastrophenregion zu fahren. «Diese Tragödie lässt alle Kolumbianer trauern», sagte er. In der Stadt Mocoa im Süden Kolumbiens leben etwa 40 000 Menschen.

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