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Über 76.000 Zuschauer beim Biathlon-Weltcup in Ruhpolding: Polizei zieht positive Bilanz

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Einsatzkräfte beim diesjährigen Biathlonweltcup in Ruhpolding Foto: Polizei

Ruhpolding – Am Sonntag endete mit den letzten Wettkämpfen „Massenstart Männer“ und „Massenstart Frauen“ ein spannender Biathlonweltcup in Ruhpolding. Über 76.000 sportbegeisterte Zuschauer folgten dem Weltcup. Die Polizei zieht eine durchgehend positive Bilanz.


Aufgrund der schwierigen Wetterlage konnte der Biathlonweltcup dieses Jahr erst am Donnerstag starten. Bis zum Sonntag verfolgten insgesamt über 76.000 Zuschauer die Staffel- und Einzelwettkämpfe sowie den Massenstart der Männer und Frauen. Sicherheit und Schutz der sportbegeisterten Fans lagen an oberster Stelle des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd. Das bereits vorhandene Sicherheitskonzept wurde auch aufgrund der Sperrung der B305 in Richtung Reit im Winkl für den Weltcup 2019 nochmals angepasst und die hohe polizeiliche Präsenz beibehalten.

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Auch in diesem Jahr wurde zur Erhöhung der Sicherheit wieder eine polizeiliche Videoüberwachung auf dem Veranstaltungsgelände installiert. Erstmals wurde auch der Einsatz einer Drohne an zwei Einsatztagen erprobt. Die Übersichtsaufnahmen führten insbesondere beim Abstrom der Besucher zu einer Verbesserung der Besucherlenkung durch Polizei und Veranstalter, so dass alle noch schneller und sicherer nach Hause kamen. Durch die Liveübertragung in die polizeiliche Befehlsstelle war für die Einsatzleitung stets ein aktuelles Lagebild gewährleistet.

Polizeihauptkommissar Alexander Fedrau von der Polizeiinspektion Traunstein stand hierbei als polizeilicher Gesamteinsatzleiter in ständigem Kontakt mit dem Veranstalter und den Rettungs- und Hilfsorganisationen. Bereits an den Eingängen wurden Taschenkontrollen durchgeführt und das eingezäunte Veranstaltungsgelände verstärkt bestreift. Die örtlich zuständige Polizeistation Ruhpolding wurde durch zahlreiche Einsatzkräfte, unter anderem des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord, der Bayerischen Bereitschaftspolizei sowie der umliegenden Dienststellen unterstützt. Diensthundeführer, welche das Gelände vor Veranstaltungsbeginn nach gefährlichen Gegenständen absuchten, befanden sich ebenfalls im Einsatz. Als Streckenschutz im weitläufigen Gelände wurden Beamte der Alpinen Einsatzgruppe des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd eingesetzt.

Gut gelaunt und auf den Sport fokussiert feuerte das Publikum ihre Mannschaften in der „Chiemgau Arena“ an und feierte im Anschluss an die Siegerehrung bei den Abendveranstaltungen im sog. „Champions Park“ in der Ortsmitte von Ruhpolding. Einigen Wenigen musste, meist aufgrund übermäßigen Alkoholgenusses, durch die Polizei oder den Rettungsdienst Hilfe geleistet werden. Insgesamt kam es zu sechs Körperverletzungsdelikten, wobei jedoch niemand schwerer verletzt wurde. Zahlreiche Besucher brachten ihr „gutes Sicherheitsgefühl“ gegenüber den durch gelbe Polizeiwesten gut erkennbaren Beamten zum Ausdruck. Dabei wurden mit den Einsatzkräften nette Gespräche geführt oder „Erinnerungsselfies“ mit der Polizei ergattert. Als Ergänzung zu den polizeilichen Einsatzkräften wurde von Donnerstag bis Samstag auch eine Streife der Traunsteiner Sicherheitswacht am Abend in Ruhpolding eingesetzt und stand den Besuchern als Ansprechpartner und Bindeglied zur Polizei zur Verfügung.

Während der gesamten Veranstaltungsdauer war die Polizeistation Ruhpolding rund um die Uhr besetzt.

Einsatzleiter Polizeihauptkommissar Alexander Fedrau:  „Der polizeiliche Einsatz anlässlich des diesjährigen internationalen Biathlonwettbewerbs in Ruhpolding verlief nahezu störungsfrei und kann als voller Erfolg aus Sicht der Sicherheitsplanung bezeichnet werden. Ein herzliches „Vergelt´s Gott“ hierbei an alle eingesetzten Polizeikräfte und die Kräfte des Rettungsdienstes, der Feuerwehren und des Veranstalters,  die durch ihre Motivation und ihr Engagement entscheidend zum Erfolg des Ablaufs beigetragen haben“.

Pressemeldung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

 

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