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Übung für den Notfall

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Die Bergung der »Verletzten« erfolgte durch die Feuerwehren von Berchtesgaden und Bischofswiesen. Die anschließende Versorgung übernahmen das Klinikpersonal und Kräfte vom BRK. (Foto: privat)

Berchtesgaden – Brandbekämpfung, Rettung, Evakuierung – Brände in Krankenhäusern stellen für die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst sowie für das Klinikpersonal eine Herausforderung dar. Vor diesem Hintergrund wurde Anfang Oktober eine realistische Einsatzübung in der Kreisklinik in Berchtesgaden durchgeführt.


An der Übung nahmen die Feuerwehen aus Berchtesgaden, Bischofswiesen, Maria Gern und Königssee teil, sowie das Bayerische Rote Kreuz Berchtesgadener Land.

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In dieser Übung sollten die unterschiedlichen Kenntnisse und Bedürfnisse aller Beteiligten erkannt und umgesetzt werden. Unter anderem sollten die Ortskenntnis der Einsatzkräfte vertieft und die Zusammenarbeit an den Schnittstellen von Klinikpersonal, Rettungsdienst und Feuerwehr optimiert werden.

Bei Bränden kann es leider innerhalb kürzester Zeit zu größeren Personenschäden kommen. Gerade das Verhalten des Personals in den ersten Minuten beeinflusst die Anzahl der geretteten Patienten. Der Brandrauch ist die größte Gefahr und entwickelt sich schneller, als man allgemein annimmt.

In den ersten 10 bis 15 Minuten nach Alarmierung ist das Personal des Krankenhauses auf sich alleine gestellt, da externe Rettungskräfte anderweitig gebunden sind oder eine Vorlaufzeit haben. Komplexer wird es auch dadurch, dass die zu rettenden Patienten meist auf Hilfe angewiesen sind. Das Krankenhaus ist zudem für die Feuerwehr kein alltäglicher Einsatzort.

Die Führungskräfte der Einsatzorganisationen und der Kreisklinik verfolgten den Übungsverlauf und zogen im Anschluss ein positives Resümee. Man war sich darin einig, ähnliche Übungen auch in Zukunft in regelmäßigen Abständen zu wiederholen. fb