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A, B und C sammeln Wetterdaten

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Wettersatellit Metop C
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Wenn dieser Satellit im All angekommen ist, soll er Daten für die Wetter-Vorhersage sammeln. Foto: Airbus/dpa Foto: dpa

Brauche ich heute die Regenjacke? Und wird es so kalt, dass ich besser Handschuhe anziehe? Mit der richtigen Wetter-Vorhersage lässt sich viel leichter entscheiden, was man draußen anziehen soll.


Damit die in Europa noch genauer wird, schicken Fachleute am Mittwoch einen neuen Satelliten in den Weltraum: Metop-C heißt der. Seine Kumpels Metop-A und B kreisen schon einige Jahre dort oben. Sie sammeln Daten über das Wetter und das Klima. Doch sie werden langsam alt und sollen nicht mehr so lange in Betrieb sein.

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Satelliten liefern schon jetzt fast alle Informationen für die Wetter-Vorhersagen. Die seien dadurch schon viel genauer geworden, sagt der Experte Dieter Klaes. Denn je mehr die Satelliten sammeln, desto besser können Fachleute am Computer ausrechnen, ob es warm wird oder kalt, Regen kommt oder Sturm oder ob die Sonne scheint.

Metop-C soll dafür in etwa 800 Kilometern über der Erde kreisen. 14 Mal am Tag schafft er die ganze Runde. Dabei misst er zum Beispiel Temperatur und Feuchtigkeit und ob Wolken Eisbröckchen enthalten.