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Abhilfe in der Pollenzeit

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Die Bäume blühen, die Nase juckt: Viele Menschen leiden in diesen Tagen wieder unter einer Pollenallergie. Doch obwohl es draußen manchmal unerträglich scheint, kommt es nicht infrage, deshalb den ganzen Tag zu Hause zu bleiben. Was jedoch neben Antiallergika helfen kann, ist, sich möglichst viel Entspannung zu gönnen, wenn man wieder zu Hause ist, um gestärkt mit den lästigen Symptomen umgehen zu können, anstatt sich zusätzlich zu stressen und so noch stärker unter der Heuschnupfen-Zeit zu leiden. Kontaktlinsenträger können auf eine Brille oder geeignete Linsen umsteigen, um den Juckreiz zu reduzieren.


Oft wird empfohlen, bei Heuschnupfen keine Kontaktlinsen zu tragen. Doch nicht jeder möchte in der Pollenzeit auf eine Brille umsteigen, nur weil diese die Augen weniger reizt. Auf wen das zutrifft und wer keine Tageslinsen, sondern Monatslinsen nutzt, muss diese abends dafür umso gründlicher reinigen und auch den Aufbewahrungsbehälter regelmäßig und sorgsam säubern. Diese Lösung ist allerdings nicht für alle Allergiker geeignet: Viele benötigen tatsächlich geeignete Tageslinsen, sobald der Heuschnupfen richtig ausgebrochen ist. Der tägliche Wechsel der Linsen hilft dabei, das Auge nicht einem Pollenfilm auszusetzen, der sich auf der Linse bildet. Einige Kontaktlinsen, wie etwa die "Acuvue Moist", wurden extra für gereizte Augen geschaffen und sind deshalb hilfreich bei saisonaler Allergie, so die Experten von Brille24.de

Auch wer keine Kontaktlinsen trägt, kann auf einige Dinge achten, mit denen man es schafft, die Allergiesymptome abzumildern. Zum Beispiel kann man Alkohol möglichst meiden, denn der gilt als Symptomverstärker bei Heuschnupfen und anderen Allergien. Der Grund dafür liegt in den Sulfiten, welche in Wein und Bier enthalten sind. Des Weiteren sollte man unbedingt auf das Rauchen verzichten. Schon allein Passivrauchen beziehungsweise Kontakt mit Zigarettenqualm ist irritierend für den Körper, der sich dann nämlich sowohl gegen die Pollen als auch gegen die unreine Luft zur Wehr setzen muss, was sich in verstärkten Allergiesymptomen äußern kann. 

Wenn möglich sollte man auch künstliche Duftstoffe, wie sie in Parfüms und Duftkerzen enthalten sind, meiden, da sie bei empfindlichen Menschen die Schleimhäute in Nase und Augen anschwellen lassen. Chloriertes Wasser, vor allem im geschlossenen Hallenbad, sollte absolut gemieden werden, da Chlor die Atemwege zusätzlich reizen kann. Außerdem hilft es, beim Schwimmen und am Pool stets eine Brille zu tragen. Abends kann man versuchen, einen Teil der winzigen Pollen vor dem Zubettgehen durch Duschen oder zumindest das Kämmen der Haare und das Waschen des Gesichts loszuwerden. Das lässt sich auch mit einem herrlich entspannenden Bad verbinden – solange man dabei auf künstliche Badzusätze verzichtet. Redaktion: Marc Huber

Bildrechte: Flickr sneeze Tina Franklin CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

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