Abordnung der Gebirgsjägerbrigade 23 bildet mongolische Gebirgsjäger in Ulaanbaatar aus

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Zwei mongolische Soldaten üben die Rettung eines Verletzten aus der Felswand. (Foto: Gebirgsjägerbrigade 23) Foto: Gebirgsjägerbrigade 23

Bad Reichenhall – Die Gebirgsjägerbrigade 23 hat von Mitte September bis Anfang November den Aufbau eines mongolischen Gebirgsjägerbataillons im Raum der Hauptstadt Ulaanbaatar unterstützt. Dort lagen die Temperaturen bei 19 Grad, allerdings herrschten teilweise Minustemperaturen.


Das diesjährige dritte Ausbildungsmodul, von insgesamt sechs Ausbildungssequenzen, stand unter dem Fokus einer Gefechts- und Schießausbildung in der Gefechtsart Angriff und dem Fortlauf einer alpinen Ausbildung, bei der seiltechnische Rettungsverfahren im Felsgelände geübt wurden. Die mongolische Truppe hatte sich gut auf die gemeinsame Ausbildung vorbereitet und konnte daher trotz einer pandemiebedingten Unterbrechung weitgehend nahtlos an die Ausbildung vom Herbst 2020 anschließen.

Dazu nutzten sie intensiv auch den im Frühjahr errichteten Klettergarten an ihrem Heimatstandort Sagsai, 1.800 Kilometer westlich von Ulaanbaatar. Oberstleutnant Johannes Schwegler, Ausbildungsleiter des Projektes, hat diesen »Bataillons-Klettergarten« eigenhändig errichtet. Er ist sich sicher, dass das neue Übungsgelände zusammen mit der großen Motivation der jungen mongolischen Gebirgsjäger ein Schlüssel zum Erfolg für die Aufbauarbeit darstellt.

Von der Leistungsfähigkeit der mongolischen und deutschen Gebirgsjäger ließ sich auch der mongolische Staatpräsident Ukhnaagiin Khürelsükh überzeugen, der die Truppe besuchte.

fb/red